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Ostern mit Kindern kindgerecht besprechen? - Darauf sollte man achten

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:17
Wenn man Kinder nach Ostern fragt, stehen Ostereier, Osterhasen, Osternester, Süßigkeiten und andere

Wenn man Kinder nach Ostern fragt, stehen Ostereier, Osterhasen, Osternester, Süßigkeiten und andere Geschenke an erster Stelle. Einigen würde auch das Ende der Fastenzeit einfallen. Der biblische Ursprung ist aber keineswegs nur solch ein fröhliches Ereignis. Doch wie kann man seinen Kindern die biblische Herkunft über den Tod Jesu am Kreuz und dessen Auferstehung kindgerecht beibringen?

  • möglichst einfühlsam reagieren
  • die Reaktion des Kindes beobachten um ihm nicht zu viel zuzumuten
  • Fragen des Kindes nicht ausweichen

  • eine ruhige und entspannte Athmosphäre um Ostern kindgerecht zu besprechen
  • ein offenes und interessiertes Kind

Hilfreiche Tipps

  • Die richtige Situation schaffen: Manche Kinder fragen von sich aus, warum Ostern gefeiert wird und warum bestimmte Bräuche praktiziert werden.
  • In diesem Fall setzen Sie sich mit Ihrem Kind an einen ruhigen Platz und nehmen sich die Zeit um die Herkunft von Ostern kindgerecht zu besprechen.
  • Wenn Ihr Kind nicht nach der Herkunft von Ostern fragt, sprechen Sie das Thema in einer ruhigen Minute einfach selbst an und fragen nach, was Ihr Kind denn bereits über dieses Thema weiß.
  • Um Ostern kindgerecht zu besprechen, sollten Sie die Kreuzigung und Auferstehung Jesu wie eine Geschichte erzählen. Dadurch wird Ihrem Kind der Verrat durch Judas und die qualvolle Kreuzigung nicht so real erscheinen, sondern erst im Laufe der Zeit bewusst werden.
  • Es wird dadurch verhindert, dass Ihr Kind mit Angst darauf reagiert. Außerdem sollten Sie die Auferstehung besonders betonen und ausschmücken, um das "Happy End" zu betonen.
  • Dadurch können Kinder dies einfacher verarbeiten.
  • Beobachten Sie Ihr Kind in der folgenden Zeit. Oft machen sich Kinder erst im Nachhinein Gedanken über das Gehörte.
  • Sprechen Sie das Thema gegebenenfalls noch einmal an.
  • Wenn Sie einfühlsam handeln, ist es ausgeschlossen, dass Sie Ihrem Kind zu viel zumuten, denn jedes Kind hat schon Erfahrungen mit Tod gemacht und auch Kreuze finden sich im Alltag so oft.
  • Jedes Kind wird früher oder später davon erfahren.

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