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Privatschule gegen öffentliche Schulen - der ewige Kampf

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:27
Deswegen wird auch bei der Wahl der Schule genau darauf geachtet, was gut für die Kinder ist

Natürlich möchten alle Eltern ihren Kindern den besten Start ins Leben ermöglichen. Deswegen wird auch bei der Wahl der Schule genau darauf geachtet, was gut für die Kinder ist. Dabei sind Eltern oftmals zwischen einer privaten und öffentlichen Schule hin- und hergerissen. Beide Schulformen haben ihre Vor- und Nachteile, doch welche ist nun die beste Schule für die eigenen Kinder?

Pro - und Contra

  • Eine gute Schulbildung ist wichtig und deswegen wird oftmals das Thema diskutiert: Privatschule versus öffentliche Schule. Dabei ist es gar nicht so leicht zu entscheiden, welche Schule die Richtige ist. Oftmals hilft es nur die Vor- und Nachteile der Schulformen genauer unter die Lupe zu nehmen.
  • Nicht selten wird gedacht, dass bei privaten Schulen die Schulklassen kleiner sind und deswegen das Lernen intensiver. Allerdings stimmt dies nicht. Im Großteil der Privatschulen sind die Schulklassen fast genauso groß wie in öffentlichen Schulen.
  • Im Realschulbereich können sogar die öffentlichen Schulen punkten, da die Klassenstärke hier geringer ist, als in den Privatschulen.
  • Auch die Anzahl der Stunden ist wichtig. Je mehr Schulstunden abgeleistet werden, desto mehr lernen die Kinder. Bei Privatschule versus öffentliche Schule liegen die Privatschulen vorne.
  • Im Durchschnitt bekommen Grund- und Realschulen eine Stunde mehr, im Gymnasien drei Stunden und in Förderschulen sogar fünf Unterrichtsstunden mehr pro Woche, als an öffentlichen Schulen.


Weitere Ergebnisse beim Kampf Privatschule versus öffentliche Schule

  • Es entsteht nicht selten der Trugschluss, dass Eltern denken, dass ihre Kinder mit einem Privatschulabschluss bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben.
  • Jedoch sind der Bildungsabschluss und die Erfolgsquote fast identisch. In privaten Gymnasien erreichen rund 85,6 Prozent ihr Abitur. Auf öffentlichen Schulen sind es etwa 85 Prozent.
  •  Natürlich variieren die Zahlen je nach Bundesland. In Baden-Württemberg, Brandenburg, Bremen oder Thüringen ist die Zahl der Kinder der öffentlichen Gymnasien, die später ihr Abitur absolvieren, sogar noch höher.
  • In den Privatschulen ist der Teil der ausländischen Kinder dagegen meist nur um die 4 Prozent. Die meisten ausländischen Kinder gehen in öffentliche Schulen.
  • Dies liegt meist nur daran, dass für Privatschulen Schulgeld erforderlich ist. Dieses kann recht hoch ausfallen. Sicherlich sind Privatschulen eine gute Alternative, da diese auch öfter Sonderleistungen anbieten, wie Förderunterricht, Hausaufgabenhilfe, Beschäftigungsmöglichkeiten nach der Schule und mehr.
  • Aber auch öffentliche Schulen gliedern solche Möglichkeiten immer mehr in ihr Schulsystem ein. Weiterhin ist die Zahl der Ausfälle auf Privatschulen etwas geringer, als an öffentlichen Schulen.

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