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Schmerzen bei Milchzähnen - Wie hilft man dem eigenen Kind?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:54
Mit circa 2-3 Monaten beginnt eine für Babys und ihre Familien oftmals sehr stressige Zeit.
Das Zahnen. Doch es gibt verschiedenste Möglichkeiten, um den etwaigen Schmerzen deines Babys nicht hilflos zuschauen zu müssen.

Ablenkung 

  1. Bei Babys ist es ähnlich wie bei Erwachsenen. 
  2. Beim Spielen oder sonstigen interessanten Ablenkungen wird weniger (oder gar kein) Schmerz verspürt. 
  3. Daher hilft dieses Mittel genau dann, wenn das Kind schlafen soll, natürlich nicht gerade viel. 

Beißringe

  1. Beißringe selbst bessern die Schmerzen nicht, aber sie bieten dem Baby eine andere Möglichkeit des Umgangs mit diesen.
  2. Wichtig ist dabei, dass Du einen Beißring auswählst, der keine weichmachenden Stoffe, wie zum Beispiel PVC, enthält.
  3. Gekühlt (aber keinesfalls eiskalt!) tun Beißringe ihren Dienst besonders gut. Alternativ erfüllen auch kleine, harte Brotstücke, ein Stück Apfel oder Ähnliches ihren Zweck.
  4. Nicht verwenden sollte man diese jedoch, sobald der erste Zahn da ist.
  5. Sonst beißt das Baby möglicherweise kleine Stücke ab - und Du musst auch noch erste Hilfe leisten. 

Tee oder Rosenhonig als Linderung

  1. Wenn die Schmerzen zu schlimm werden, kann man versuchen, sie mit Kamillen- oder Salbeitee zu lindern, die entweder auf die vom Zahnen betroffenen Stellen aufgetragen oder getrunken werden können. 
  2. Wichtig: Der Tee sollte in jedem Fall ungesüßt verwendet werden. Von teilweise empfohlenen Mitteln wie Eiswürfeln solltest du die Finger lassen, wenn Du keinen weiteres Schreien provozieren willst: Viel zu kalt für Babys' Mund! 

Zahnfleisch massieren 

  1. Mit speziellen, sogenannten Fingerlingen lässt sich das Zahnfleisch der Babys massieren. 
  2. Das kann - muss jedoch leider nicht helfen.

Wenn gar nichts mehr geht - Behandlung mit speziellen Medikamenten

  1. Natürlich gibt es auch gegen die Schmerzen beim Zahnen spezielle Medikamente, die man dem Kind jedoch nur im Notfall geben sollte. 
  2. Nach unbedingt notwendiger, vorheriger Absprache mit dem Kinderarzt ist zum Beispiel die Gabe von Zäpfchen möglich. 
  3. Fazit: Durch die Zeit des Zahnens muss zwar jedes Baby durch, man kann jedoch eine Menge tun, um diese so schmerzfrei wie möglich zu gestalten.

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