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Schulbeginn: Wie vereinbart man den neuen Stundenplan mit bisherigen Freizeitaktivitäten seines Kindes?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:59
Eine gute Planung ist alles - insbesondere, wenn es um die Termine der Sprösslinge geht

Die lieben Kleinen müssen in der (Grund-)Schule in der Regel bereits sehr viel leisten. Die Aufgaben werden immer schwieriger und auch die Schultage werden - so scheint es mitunter jedenfalls - immer länger. Zwar haben Grundschulkinder mit derartigen Problemen noch nicht in solch gravierendem Maße zu "kämpfen", wie die "Großen". Spätestens jedoch, nachdem der Wechsel zur weiterführenden Schule erfolgt ist, ist ein gewisses Organisationsgeschick geplant. Denn schließlich soll es ja auch weiterhin gelingen, die nachmittäglichen Treffen mit Freunden in vollem Umfang wahrnehmen zu können. Wenn da nur nicht die vielen Hausaufgaben hier und da einen Strich durch die Rechnung machen würden....

Bitte beachten

  • So gut es - nach einer gewissen "Vorlaufzeit" gelingen mag, die Termine bestmöglich zu koordinieren, so häufig kommt es doch vor, dass in der Schule bestimmte Aktivitäten durchgeführt werden, die an sich so nicht auf dem Stundenplan stehen.
  • Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn Projekttage geplant bzw. durchgeführt oder Arbeiten für bestimmte Schulthemen "in Angriff genommen" werden müssen.
  • In dem Fall werden die Freunde gewiss Verständnis für einen daraus resultierenden Zeitmangel aufbringen können. Denn schließlich sind derartige Maßnahmen meist zeitlich begrenzt.

Dinge die benötigt werden

  • Gut geplant ist halb gewonnen. Diese "Weisheit" passt durchaus auch dann, wenn es um die Terminplanung der Sprösslinge - nach der Schule - geht. Aber je älter die Jungs und Mädels werden, desto schwieriger wird es mitunter, den Zeitplan der Schule sowie alle damit einhergehenden Aktivitäten (Hausaufgaben, AGs, Projektarbeiten und so weiter) "unter einen Hut" zu bringen.
  • Nicht nur die Freunde in der Nachbarschaft haben diesbezüglich häufig das Nachsehen, weil es nicht mehr geregelt gelingen kann, die Freizeit am Nachmittag - wie früher - gemeinsam zu gestalten. Sondern auch das Vereinsleben kommt in diesem Zusammenhang nur allzu häufig zu kurz. Aber man kann durchaus Abhilfe schaffen.

 

Außerdem:

  • eine Uhr
  • ein Terminplaner
  • der Stundenplan sowie mitunter
  • ein Handy
  • eine Menge Verständnis und Toleranz von Seiten der Freunde...

  1. Im Laufe der Schulzeit entwickeln sich Freundschaften. Soll heißen, dass im Falle terminlicher Beschränkungen nicht nur ein Kind betroffen ist, sondern auch die Freunde, mit denen die Kids üblicherweise ihre Freizeit verbringen.
  2. Frei nach dem Motto: "Geteiltes Leid ist halbes Leid", können die jungen Leute sehr wohl ihre Zeit gemeinsam verbringen. Wenn auch nur in der Schule.
  3. Die Freunde aus der Nachbarschaft, mit denen sonst üblicherweise die Nachmittage verbracht werden, können notfalls per Handy über etwaige Terminverschiebungen unterrichtet werden.
  4. Notfalls (sofern die Kinder bzw. Jugendlichen ein gewisses Alter erreicht haben) trifft man sich eben Abends...
  5. Vereine und Verbände, in denen Schüler ein- oder mehrmals wöchentlich ein paar Stunden verbringen, bieten - je nach Region und Größe - durchaus auch variable Trainingszeiten an.
  6. Dies kann zumeist jeweils im Einzelnen (direkt nach den großen Ferien) geklärt werden.

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