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Schulwechsel ans Gymnasium - Tipps für Eltern

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:56
Ihr Kind wechselt auf das Gymnasium? Hier finden Sie nützliche Ratschläge.

In allen Bundesländern ist es üblich, dass nach der 4. Klasse die Kinder entsprechend ihren Leistungen auf eine weiterführende Schule geschickt werden. Ist Ihr Kind sehr gut in der Grundschule, ist auch ein Wechsel auf das Gymnasium möglich. Auch ist es möglich später ans Gymnasium zu wechseln, sofern die Anforderungen erfüllt werden. Doch was bedeutet dieser Schritt für Sie und Ihr Kind und können Sie Ihr Kind dabei unterstützen?

  1. Die Schulzeiten und der Lehrstoff des Gymnasiums unterscheiden sich von dem der Grundschule und das bedeutet für Ihr Kind und Sie in erster Linie eine Umstellung und zusätzlichen Stress. Reden Sie daher auch mit Ihrem Kind und hören Sie zu. Nehmen Sie Sorgen und Bedenken Ihres Kindes ernst.
  2. Bleiben Sie in regen Kontakt mit den Lehrern Ihres Kindes. Diese wissen, wo die Stärken und Schwächen Ihres Kindes liegen.
  3. Es gibt Kinder, die lernen selbstständig und haben Spaß an der Schule. Doch gibt es auch Kinder, die immer wieder einen Ruck von ihren Eltern brauchen, um z. B. ihre Hausarbeiten zu erledigen oder für eine Schulaufgabe zu lernen.
  4. Versuchen Sie bereits ab dem ersten Schultag einen festen Rhythmus in Ihren Alltag einzubauen. Nach der Schule z. B. die Hausaufgaben erledigen, das Durchgenommene nochmals abends und am Sonntag noch mal den kompletten Stoff der Woche wiederholen, um für Stegreifaufgaben und auf die neue Schulwoche vorbereitet zu sein.
  5. Kontrollieren Sie die Hausaufgaben und das Schriftbild Ihres Kindes. Fragen Sie Ihr Kind auch testweise über den durchgenommenen Stoff ab, um zu prüfen, ob Ihr Kind auch den Stoff versteht.
  6. Hat Ihr Kind Probleme bei einem Fach, wie Mathe, dann empfiehlt es sich, zeitnah für Nachhilfe zu sorgen. Warten Sie nicht zu lange damit, sonst hat Ihr Kind keine Chance mehr dem Lehrstoff hinterherzukommen.
  7. Stehen Schulaufgaben an, arbeiten Sie gezielt und rechtzeitig mit Ihrem Kind den Stoff durch. Die meisten Schulaufgaben werden bereits einige Wochen vorher angekündigt und sind daher rechtzeitig in den Tagesablauf einplanbar.
  8. Natürlich möchte Ihr Kind auch mit Freunden draußen spielen oder ist in einem oder mehreren Vereinen. Auch Sie haben bestimmte Anforderungen an Ihr Kind, wie lernen eines Musikinstruments. Versuchen Sie das alles unter einen Hut zu bekommen und planen Sie nicht zu viel. Denn Ihr Kind ist nun mal ein Kind und braucht auch einige Stunden am Tag für sich. Versuchen Sie hier vor allem für Ihr Kind eine gute Lösung zu finden ohne das Sie Ihr Kind überfordern.

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