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Was fördert die Geduld beim Fahrradfahren lernen?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:23
Kinder lassen sich oft mit kleinen Tricks wieder motivieren, und fahren dann mit Freude Rad.

Kinder sind in der Regel aufgeschlossen und neugierig. Sie eifern den Eltern nach, und wollen das tun, was auch die Erwachsenen machen. Trotzdem kann es sein, dass ein paar Misserfolge diesen Ehrgeiz brechen. Dann muss eine neue Motivationshilfe her, damit die Freude wieder überwiegt.

Hilfreiche Tipps

Mut machen und motivieren

  • Sie sollten Ihre Tochter weiterhin motivieren, und ihr das Fahrradfahren schmackhaft machen. Dabei dürfen Sie aber keinen Druck ausüben, und das Kind nicht zwingen, das neue Rad zu bentutzen. Viel besser ist es, wenn Sie ein paar kleine Tricks anwenden, um das neue Fahrrad viel interessanter als das alte Laufrad zu machen.
  • Stellen Sie beide Räder, Ihr eigenes und das neue Kinderfahrrad, ins Freie. Legen Sie Putzzeug bereit und kaufen Sie ein paar Sachen um das Rad aufzuhübschen. Das kann ein kleiner Korb für den Lenker sein, in dem eine Puppe sitzen kann, ein paar schöne Katzenaugen für die Speichen oder etwas Ähnliches, von dem Sie ganz genau wissen, dass es Ihrer Tochter gefallen wird.
  • Beginnen Sie dann, Ihr eigenes Fahrrad zu putzen, und machen Sie zwischendurch ein paar "Probefahrten". Dazu reichen ein paar Meter aus. Sagen Sie immer wie toll das Radfahren ist, wo man überall hinfahren könnte, und das Sie gerne mal ein kleines Picknick machen würden.

Geben Sie Starthilfe

  • Sehr wahrscheinlich ist Ihre Tochter von sich selbst enttäuscht, weil nicht alles perfekt geklappt hat. Es kann schon helfen, wenn Sie das nächste Mal nicht hinten am Rad anpacken, um Starthilfe zu geben, sondern nehmen Sie das Kind zwischen sich. So kann es von 2 Erwachsenen leicht an der Schulter gefasst werden. Das hat den Vorteil, dass Ihre Tochter auch Blickkontakt zu Ihnen hat, und Sie das Kind direkt loben können.
  • Erklären Sie ihr, wo Sie mit dem neuen Rad überall hinfahren könnten. Mit einem Laufrad kann sie das sicherlich nicht, und könnte somit auch nicht weit fahren. Es kann auch helfen, wenn Sie das Rad mit zum Spielplatz nehmen. Dort treffen Sie im besten Fall auf gleichaltrige Kinder, die mit ihren Rädern dort sind. Dann wird Ihre Tochter sicherlich auch wieder fahren wollen, denn die anderen Kinder tun das ja auch.

Ein bisschen Geduld haben

  • Auch wenn es schade ist, sollten Sie das Kind nicht zu sehr bedrängen, denn dann wird sie das neue Rad immer mehr ablehnen. Oft kommt nach einer Weile wieder der Wunsch, es einfach zu können. Deswegen sollten Sie das Rad immer für sie bereithalten.
  • Zeigen Sie ihr immer wieder, dass ein richtiges Fahrrad viel mehr kann als das Laufrad, und fragen Sie das Kind auch, was an dem neuen Rad denn nicht so gut ist. 
  • Vielleicht helfen auch ein paar tolle Knieschoner und ein ganz besonderer Helm, um das Radfahren wieder interessant und spannend zu machen. Gehen Sie einmal zusammen mit Ihrer Tochter in ein Fahrradgeschäft und zeigen Sie ihr dort, wie viele tolle Sachen es für das Rad zu kaufen gibt.

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