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Was kostet ein Kind im Durchschnitt? - So kalkulierst Du richtig

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:54
Was machst du, wenn du 125.000 Euro hättest?

Was machst du, wenn du 125.000 Euro hättest? Einen Ferrari kaufen? Ein Eigenheim bauen? Oder die ganze Welt bereisen? Wie wäre es denn mit eigenem Nachwuchs? Denn für diese Summe würde es dir schon gelingen, einen Stammhalter großzuziehen.

Juchhu wir sind Familie – aber können wir uns das auch leisten?

  1. Der Wert der Familie und von Kindern sollte natürlich immer ideell gesehen werden. Aber trotzdem fallen über die Jahre, in denen die lieben Kleinen ihre Füße und den elterlichen Tisch stecken, nicht unerhebliche Kosten an. 
  2. Das Statistische Bundesamt ermittelte einen durchschnittlichen Betrag von ca. 550 Euro monatlich. Der Wert kann sich natürlich noch um den Preis der Markenklamotten erhöhen, die dein Kind auftragen will.
  3. Schon das erste Lebensjahr deines Sonnenscheines ist mindestens 3.000 Euro wert. 
  4. Mit dem Größer- und Älterwerden steigen die Kosten, beispielsweise um die Beträge, die dann für die Bildung aufzuwenden sind. Ein großes finanzielles Loch kann schon der Kindergartenplatz hinterlassen. 
  5. Je nach Einkommensverhältnissen der Eltern sind hier bis zu 400 €uro monatlich drin. Bis dein Sprössling sechs ist, wird er dich mindestens 6.000 Euro im Jahr kosten, danach sind es bis zum zwölften Lebensjahr gut und gern 7.000 Euro und später kannst du bis zu seiner Volljährigkeit mit 8.000 Euro rechnen.


Wer soll das bezahlen?

  1. Bei den Beträgen kann man schon mal ins Träumen kommen, wofür dieses Geld noch alles gut wäre. 
  2. Zum Glück greift dir der Staat aber ein wenig unter die Arme. 
  3. So können zu Kinder- und Elterngeld gegebenenfalls noch Mutterschaftsgeld und einkommensabhängig Wohngeld und ein Kinderzuschlag hinzukommen. 
  4. Aber, seien wir doch mal ehrlich, leuchtende Kinderaugen, die ihre Eltern vergöttern, sind mit keinem Geld der Welt aufzuwiegen.
  5. Und noch eine positive Nachricht am Schluss. Mit jedem weiteren Kind verringern sich diese Kosten, da bestimmte Grundausstattungen vom ersten Kind noch genutzt werden können. 
  6. Wenn du sowieso zu den besonders liebenden Eltern zählst, rechnest du Kinder eh nur als Gewinn. Für die Familie und das Leben.

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