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Wie behandelt man Sonnenausschlag bei Kindern? - So geht´s

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:58
Der Sommerurlaub steht bevor. Sonnenausschlag bei Kindern ist da oft inklusive...

Gerade die Haut von Kindern reagiert mitunter sehr empfindlich auf äußere Einflüsse - gleich, welcher Art. So können insbesondere die Strahlen der Sonne bei den lieben Kleinen massive gesundheitliche Belastungen verursachen. Sonnenausschlag ist in diesem Zusammenhang nur eine der Konsequenzen. Handlungsbedarf ist in jedem Fall gefragt. Was jedoch gilt es zu tun, um Sonnenausschlag bei Kindern zu vermeiden bzw. effizient zu behandeln?

  • Allergische Reaktionen bedingt durch Sonneneinstrahlung treten vor allem an den Armen und Beinen sowie am Hals, im Brust- und Rückenbereich auf.
  •  Selbst wenn Kinder es in der Vergangenheit stets gut vertragen haben, in der Sonne am Strand zu spielen, so kann sich dieses "von heute auf morgen" durchaus ändern.
  • Vor allem der Einfluss medizinischer Präparate oder bestimmte Krankheiten, die möglicherweise "im Anmarsch sind", zum Beispiel eine Erkältung, Grippe und so weiter, können die Entstehung eines Sonnenausschlags begünstigen.
  •  Sobald ein Sonnenausschlag eintritt, ist es das erste "Gebot", so schnell wie möglich aus der Sonne zu gehen und einen schattigen Platz zu suchen. Übrigens wird man im Schatten genauso schnell braun.

Werden die folgenden Tipps berücksichtigt, kann die Gefahr eines Sonnenausschlags oft schon im Vorfeld umgangen werden:

Erforderlich sind -

  • eine Kopfbedeckung
  • leichte Kleidung
  •  Sonnenschutzcreme mit einem möglichst hohen Lichtschutzfaktor
  • eine Sonnenbrille
  •  Antihistaminika
  • feuchte Tücher
  • Quark (zum Kühlen)
  • schwarzer Tee (wirkt kühlend und entzündungshemmend)
  • entzündungshemmende Cremes und viel Schatten.

 

  • Tipp: generell ist es bei einem Aufenthalt in sonnigen Gefilden, beispielsweise am Strand, schattige Abschnitte zu bevorzugen. Die Sonnenbrandgefahr lässt sich im Zuge dessen zum einen auf ein Minimum reduzieren. Zum anderen können andere Folgeerscheinungen, wie eben der gefürchtete Sonnenausschlag, gar nicht erst entstehen. 

 

Eltern, die vorausschauend handeln, leisten folglich den besten Beitrag dazu, um das Risiko eines gefährlichen Sonnenausschlages gar nicht erst einzugehen!

 

 

  1. Bei einem Sonnenausschlag sollte das Kind umgehend den Einflüssen der gefährlichen UV-Strahlung "entfliehen". Ohnehin ist es stets ratsam, die kleinen Jungs und Mädels niemals ohne Kopfbedeckung und leichte Kleidung in der Sonne spielen zu lassen.
  2. Das Tragen einer Kindersonnenbrille ist darüber hinaus ebenfalls anzuraten. Dass zuvor eine Sonnencreme mit besonders hohem Lichtschutzfaktor aufgetragen werden sollte, versteht sich.
  3. Kommt es dennoch einmal zu einem Sonnenausschlag, sind kühlende Umschlage die beste "Erste-Hilfe-Maßnahme". Außerdem helfen feuchte Tücher oder die Anwendung von schwarzem Tee auf der Haut.
  4. Kinderärzte raten außerdem dazu, entzündungshemmende Cremes aus der Apotheke aufzutragen.
  5. Zusätzlich - so empfiehlt es sich, schadet es nicht, so genannte Antihistaminika (allergiehemmende Mittel: im Falle einer allergischen Reaktion wird verstärkt Histamin ausgeschüttet. Dieses ruft in der Regel heftigen Juckreiz bzw. Rötungen et cetera auf der Haut hervor) einzunehmen.
  6. Nach einer solch' umfassenden Versorgung dauert es erfahrungsgemäß etwa vier bis acht Tage, bis sich die hässlichen Quaddeln nach und nach "in Luft aufgelöst" haben und der quälende Juckreiz verschwunden ist.

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