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Wie deutet man Babygebärden?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:48
Wenn ein Baby auf die Welt kommt, kann es seine Bedürfnisse nur durch Schreien mitteilen.
Am Anfang ist es für die jungen Eltern nicht leicht, das Schreien richtig zu deuten. So fragen sie sich: Warum schreit mein Kleines jetzt? Das kann viele Ursachen haben.

Hunger

  1. In erster Linie weinen Neugeborene, weil sie Hunger verspüren. Stillende Mütter sollten ihrem Baby in der Anfangszeit so oft wie möglich die Brust anbieten. 
  2. In der ersten Zeit wird das Baby bei jeder Mahlzeit noch nicht so viel trinken. 
  3. Da Muttermilch für das Neugeborene am Besten geeignet ist, dürfen Sie das Kleine deshalb so oft trinken lassen, wie es möchte. 
  4. Babys, deren Mütter nicht stillen, dürfen von der Erstlingsmilch genauso oft trinken, denn die sogenannten Pre Flaschenmilch kommt der Muttermilch durch Zusätze von Bifidusbakterien schon sehr nahe.


Volle Windel 

  1. Neben dem Hunger ist eine volle Windel ein weiterer Grund für das Baby, seinen Unmut durch Schreien kundzutun. 
  2. Manche Babys verweigern sogar die Brust oder Flasche, wenn die Windel voll ist. 
  3. Dies läßt sich beheben, indem Sie Ihrem Baby kurz vor dem Füttern eine frische Windel anlegen.


Plötzliche Bewegungsfreiheit

  1. Im Mutterleib war es zuletzt sehr eng, so dass das Baby kaum noch Platz hatte, um sich zu bewegen. 
  2. Nach der Geburt kann es sich plötzlich ausstrecken und hat sozusagen in seiner Bewegungsfreiheit keine Grenzen mehr. 
  3. Diese plötzliche Bewegungsfreiheit ist neu für das Baby. Es schreit, weil es sich mit der neuen Bewegungsfreiheit unwohl fühlt.
  4. Um das zu vermeiden, kann man dem Baby mit einfachen Mitteln Bewegungsgrenzen setzen. 
  5. Aus Russland kommt der Brauch, das Baby nach der Geburt körpereng mit einem Baumwolltuch zu bewickeln. 
  6. Das Baby beruhigt sich, da es das Gefühl der Enge aus dem Mutterleib kennt. 
  7. Des Weiteren sollte der Platz in der Wiege oder im Kinderwagen mit Hilfe von Tüchern verkleinert werden.


Bauchschmerzen

  1. Da die Verdauung des Neugeborenen noch nicht richtig funktioniert, neigt es oft zu Bauchschmerzen. 
  2. Sie können Ihrem Baby Erleichterung verschaffen, indem Sie es bäuchlings auf dem Arm nehmen und sanft über den Rücken streicheln. 
  3. Der sogenannte Fliegergriff hilft dem Baby sehr oft, quälende Blähungen loszuwerden. A
  4. ußerdem fühlt es sich im Arm der Mutter oder des Vaters geborgen und wird sich beruhigen.

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