Foto: Shutterstock.com

Wie gewöhnt man ein Baby an die Flasche?

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 13:44
Irgendwann muss jedes Kind lernen, feste Nahrung zu sich zu nehmen.
Dazu muss es im ersten Schritt daran gewöhnt werden, dass die Milch nun nicht mehr direkt von Mama, sondern aus einem Fläschchen kommt. So funktioniert der Übergang reibungslos.

Ein Baby an die Flasche zu gewöhnen, kann sehr nervenaufreibend sein. Allerdings ist es zwingend erforderlich, immer einen kühlen Kopf zu bewahren, da das Kind sonst ernsthafte Folgen davontragend könnte. Folgende Dinge sollte man daher unbedingt vermeiden:

  • Das Baby hungern lassen, wenn es nicht trinken möchte.
  • Es bestrafen
  • Sofort auf künstliche Milch umsteigen, wenn es sich irgendwie vermeiden lässt.

  • Ein Fläschchen
  • Einen guten Nuckelaufsatz, der möglichst genauso wie die Brust geformt sein sollte. Ob das eigene Baby lieber harte oder weiche Aufsätze bevorzugt, muss einfach ausprobiert werden.
  • Damit das Abstillen leichter fällt, sollte zuerst nur abgepumpte Muttermilch gegeben werden. Dazu benötigt man eine spezielle Pumpe aus dem Fachhandel.
  • Jede Menge Geduld, Verständnis und Zeit

  1. Das Abstillen muss langsam über die Bühne gehen. Am besten ist es, man verkürzt die Stillzeit an sich und auch die Abstände zwischen dem Stillen. Ist das Baby noch nicht satt, so bietet man ihm jedes Mal die Flasche an.
  2. Gestillt zu werden bedeutet für ein Kind nicht nur die Aufnahme von Nahrung, sondern auch Geborgenheit und Zuwendung. Daher sollte man im zweiten Schritt auf keinen Fall den Körperkontakt abreißen lassen. Am besten ist es, man hält und behandelt das Baby so, wie man es auch beim Stillen tun würde, nur dass es nun eben die Flasche bekommt anstatt der Brust. Das Liegen am warmen Körper der Mutter gibt dem Nachwuchs Halt und Sicherheit.
  3. Hat das Kind bereits ein paar Mal aus der Flasche getrunken, so sollte man dennoch nichts überstürzen und über einen gewissen Zeitraum täglich eine Mahlzeit einplanen, bei der das Kleine noch gestillt wird. So verbindet es die Flasche nicht direkt mit dem Ende der Stillzeit, was für den Nachwuchs in jedem Fall eine negative Erfahrung darstellt. 

Kommentare