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Wie sollte man sich dem Freund der eigenen Tochter gegenüber verhalten?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:50
Im deutschen Durchschnitt spätestens mit 15 Jahren steht der erste Verehrer vor der Türe.

Auch wenn viele Eltern der Meinung sind, dass ihr Nachwuchs nicht vor dem 30. Geburtstag mit einem Freund nach Hause kommen sollte, kommt meist schon früher - im deutschen Durchschnitt spätestens mit 15 Jahren- der Tag, an dem das "kleine" Töchterchen ihren ersten Verehrer mit nach Hause bringt und diesen den entgeisterten Eltern vorstellt, die sich nicht vorstellen können, ihr Liebstes aufeinmal teilen zu müssen.

  1. Generell ist es jedoch falsch, direkt mit Ablehnung auf den neuen Freund der Tochter zu reagieren. 
  2. Man sollte sich immer wieder vor Augen halten, dass es sich in den Augen des Kindes selbstverständlich um die erste und einzige große Liebe handelt, die bis ans Lebensende halten wird.
  3. Auch wenn man es als Erwachsener meist besser weiß und sich sicher ist, dass hier noch viele "Lieben" folgen werden, sollte man den Gefühlen der Tochter in jedem Fall den Respekt entgegen bringen, die sie verdienen und keine Witze oder unangepassten Sprüche zum Besten geben.
  4. Der Gedanke, dass dieser Junge die eigene Tochter eventuell zum Weinen bringen könnte, bohrt sich oft wie ein Pfeil in das Herz jeder Mutter und jeden Vaters. Drohungen wie "Wenn du sie verletzt, mache ich dich einen Kopf kürzer!" sind hier jedoch nicht angebracht.
  5. Stattdessen sollte man dem Kind anbieten, wie in der Vergangenheit auch, immer da zu sein, falls Hilfe benötigt wird, ihr jedoch auch gleichzeitig die nötigen Freiheiten geben, die sie auf dem Weg zum Erwachsenwerden dringend benötigt.

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