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Woher kommt der Osterhase?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:52
Dieses Geheimnis kann niemand so richtig ergründen.

Jedes Kind stellt irgend wann einmal die Frage, woher der freundliche Osterhase eigentlich kommt und wieso gerade dieses niedliche Tier die Oster- Überraschungen bringt. Doch dieses Geheimnis kann niemand so richtig ergründen. Es gibt unzählige Erklärungsversuche dafür, wie und wann der gemeine Feldhase zum beliebten Osterhasen wurde, aber wirklich überzeugen können sie alle nicht.

  1. Hasenforscher erklären ziemlich überzeugend, dass der Osterhase erstmals in der Pfalz, am Oberrhein und im Elsass aufgetaucht ist und zwar schon vor etlichen Jahrhunderten. In anderen Gegenden Deutschlands und Europas brachten damals wahlweise der Fuchs, der Hahn, der Storch oder der Kuckuck die Ostereier. Irgendwann machte dann aber doch Meister Langohr das Rennen, wahrscheinlich, weil er einfach so niedlich und kuschelig ist. 
  2. Außerdem kamen früher, als es noch mehr Feldhasen gab, diese im Frühling oft auf der Futtersuche in die Nähe der Häuser und Gärten und das kann auch eine Ursache für die Osterhasen-Idee gewesen sein. Eine weiterer
  3. Ein weiterer Erklärungsversuch spricht von einem etwas verunglückten Osterbrot. Diese wurden und werden auch heute noch in Form eines Lamms gebacken, weil das Lamm ein christliches Symbolfür das Osterfestes ist. Und irgend wann sollso ein Lamm eben sehr lange Ohren gehabt und eher wie ein Hase ausgesehen haben. 
  4. Ob das die Wahrheit ist, liegt im Dunkel der Geschichte. Es wird beim Osterhasen, wie bei vielen alten Bräuchen einfach keine wirklich stichhaltige Erklärung geben. Aber es ist ein sehr hübscher Brauch und wir sollten uns einfach über den fleißigen Osterhasen freuen, der unverdrossen zu jedem Osterfest Eier und Süßigkeiten versteckt und ihm nicht zu sehr hinterher spionieren.

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