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Hochzeit geplatzt - Was tun?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:02
Es sind einige Dinge zu bedenken, wenn Ihre Hochzeit ausfällt; auch an Ihre Gefühle..

Es gibt verschiedene Varianten, wie eine Hochzeit platzen kann. Die angenehmste Art ist, wenn man von angenehm sprechen darf, wenn die Partner sich einverständlich trennen. Dies sollte nach Möglichkeit ohne großen Streit und Verletzungen einhergehen. Eine schmerzhaftere Variante ist es, wenn einer der Partner den anderen verlässt. Am Schmerzhaften aber ist es, am sogenannten "Traualtar" stehen gelassen zu werden. Egal ob die Personen nein sagt oder erst gar nicht erscheint. Sie sollten versuchen, einen klaren Kopf zu bewahren. Sie haben einiges zu bedenken. Was abgesagt werden muss, sollten Sie unbedingt sofort erledigen. Beauftragen Sie am Besten eine gute Freundin oder Familienangehörige, die Ihnen helfen sollen, dies zu bewerkstelligen.

  • Alle Dinge die Sie organisiert haben, müssen Sie wieder rückgängig machen.
  • Dies kann auch einen finanziellen Verlust beinhalten, den sich die Parteien teilen sollten, wenn Sie einvernehmlich nicht mehr heiraten.
  • Der Schuldige ist auf jeden Fall der Kostenträger.
  • Auch in Filmen und Serien wurde dieses Thema bereits eingängig behandelt. Sie dazu auch das beigefügte YouTube-Video.

Wenn Sie vor der Hochzeit stehengelassen werden oder sich vorher einvernehmlich getrennt haben, müssen Sie Einiges rückgängig machen:

  1. Wenn es einige Tage bzw. Wochen vor der Hochzeit passiert, sollten Sie so schnell wie möglich alles absagen. Damit nach Möglichkeit so wenig wie möglich Kosten entstehen, die Sie und Ihr Partner bezahlen müssen. Denken Sie daran, auch alle Verwandten und Bekannten, denen Sie eine Einladung zugesandt haben, mitzuteilen, dass diese Veranstaltung (die Hochzeit) nicht stattfindet.
  2. Am Besten formulieren Sie einen Text, der den Verwandten Bekannten und Freunden erklärt, warum die Hochzeit ausfällt. Damit nicht jeder Sie oder Ihren Partner persönlich anspricht, um zu wissen, was passiert ist. Dies ist Ihnen und Ihrem Partner bestimmt nicht angenehm, deswegen formulieren Sie einen Text aus und unterschreiben nach Möglichkeit beide. Dies kann natürlich nur geschehen, wenn Sie sich im Guten trennen.
  3. Ist irgendwas vorgefallen oder wurden Sie von Ihrem Partner betrogen, können Sie natürlich die Hochzeit absagen. Hier gilt das Gleiche, undzwar so schnell wie möglich, damit so wenig wie möglich Kosten entstehen. Für die Kosten sind Sie erst einmal beide verantwortlich, wenn die betrogene Person kein Geld bezahlen möchte, sollte sie sich an einen Anwalt wenden.
  4. Wenn dies erst paar Tage vor der Hochzeit herausgekommen ist, können Sie als Betrogene Ihre Verwandten oder Freunde bitten, den anderen mitzuteilen, dass die Hochzeit nicht stattfindet. Besprechen Sie, was gesagt werden soll, wenn nachgefragt wird, was passiert ist, damit Sie die Möglichkeit haben dies zu leiten, damit nicht Gerüchte in die Welt gesetzt werden.
  5. Wenn Sie vor der Kirche bzw. vom Standesamt stehengelassen werden, ist dies sehr schmerzhaft. Sie sollten aber trotzdem alles absagen, damit nicht unnötig hohe Personalkosten entstehen. Sie sind aber verpflichtet, alles was Sie bestellt haben, zu bezahlen.
  6. Sprechen Sie mit den Personen, bei dem Sie etwas geordert haben, ob es eine Möglichkeit gibt, die Kosten geringer zu bekommen. Dies sollte zeitnah geschehen, beauftragen Sie am Besten einen Verwandten Ihres Vertrauens, um dies zu besprechen bzw. zu verhandeln.

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