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Rosenhochzeit - Die Bräuche

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:30
Die Rosenhochzeit feierst Du üblicherweise an Deinem 10. Hochzeitstag.

Hochzeitsbräuche - Rosenhochzeit

  • Die Rosenhochzeit feierst Du üblicherweise an Deinem 10. Hochzeitstag. Der dornige Stiel der Rose symbolisiert dabei den mitunter dornigen Weg, den die Brautleute in den vergangenen 10 Jahren durchschritten und der nun endlich in der wunderschönen Blüte der Rose, nämlich im Tag der Rosenhochzeit, mündet.
  • Alle zur Feier des Tages geladenen Gäste haben sich bereits vorher getroffen, um gemeinsam einen Rosenkranz zu binden, der den Brautleuten am Tag der Rosenhochzeit als Geschenk überreicht wird.
  • An den gemeinsam hergestellten Rosenkranz werden Geschenke für die Brautleute gehängt. Da die Rosenhochzeit im Norden Deutschlands auch "Hölzerne Hochzeit" genannt wird, ist es Brauch, hölzerne Küchenutensilien als Geschenke an den Rosenkranz zu hängen.
  • Der wichtigste Brauch besteht allerdings darin, dass der Ehemann seiner Frau an diesem Tag einen Strauss mit 10 dunkelrosen Rosen überreicht.
  • Auch ist es Brauch, dem Paar an diesem Tag Geschirr, Bett- und Tischwäsche zu schenken, da man davon ausgeht, dass während der ersten 10 Jahre der Ehe bereits einiges davon zu Bruch gegangen ist oder abgenutzt wurde.
  • Es ist daher üblich und Brauch, dass die geladenen Gäste für die Erneuerung dieser im Hausstand unentbehrlichen Dinge Sorge tragen. Auch ist es Brauch, dass während der Feier Tischreden gehalten werden.
  • Insbesondere die Brautjungfern und die einstigen Trauzeugen sollen kleine Tischreden halten, Gedichte rezitieren oder Ereignisse, die sich während der vergangenen 10 Jahre in der Ehe ereigneten, in lustiger Weise kommentieren.

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