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Wie behält man die Nerven vor einer Hochzeit?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:43
Vor einer Hochzeit die Nerven zu behalten ist dabei gar nicht so schwer.

Endlich ist es vollbracht, alle Vorbereitungen für die Hochzeit sind abgeschlossen: Art und Umfang der Feierlichkeiten sind festgelegt, alle notwendigen Formalitäten sind erledigt, die Trauzeugen wurden eingeweiht, die Einladungskarten sind verschickt und das Lokal für die Feierstunden ist gebucht. Eigentlich alles bestens, so meint man – wäre da bloß nicht diese furchtbare große Nervosität!
Dabei muss die Nervosität, die einen an solch einem Tag beschleicht, einem selbst vorher gar nicht mal bewusst sein. Je nach Typ kann diese Angst ganz verschiedene Gesichter haben. Vielleicht fühlen Sie sich ängstlich, unsicher, gereizt, aufgeregt oder verspüren eine innere Unruhe oder haben Schlafstörungen. 
Vor einer Hochzeit die Nerven zu behalten ist dabei gar nicht so schwer.

  • Die gedankliche Einschätzung macht hier eine Menge aus, gehen Sie also mit einer positiven Haltung in die Situation. 
  • Sie wissen doch im Wesentlichen schon, wie dieser Tag ablaufen wird. 
  • Rufen Sie sich ins Gedächtnis, dass Sie und Ihr Partner gut vorbereitet sind und alles gut überstehen werden. Seien Sie sich stets der freudigen Grundstimmung dieses wunderschönen Tages bewusst.

  1. Alles steht und fällt mit einer guten Vorbereitung, und die haben Sie ja bereits absolviert. Gehen Sie ein bis zwei Tage vor der Hochzeit noch einmal in Ruhe alles gemeinsam durch, probieren Sie noch einmal Ihre Garderobe an und legen Sie sich alle wichtigen Dinge (Papiere, Ringe etc.) für den Tag der Trauung bereit, so dass Sie am Morgen der Hochzeit nicht noch an alles mögliche denken müssen – die Gefahr, dass Sie etwas vergessen, ist dadurch schon einmal ausgeschaltet.
  2. Bemerken Sie körperliche Stresssymptome wie angespannte Nackenmuskel, flachen und schnellen Atem oder Herzklopfen, so wirken Sie dem am besten mit einer tiefen und langsamen Bauchatmung entgegen. Das macht Sie locker. In der Zeit vor der Hochzeit sollten Sie auf Alkohol weitestgehend verzichten. Achten Sie auf genug Schlaf und Entspannung.
  3. Ein weiterer Ratschlag: Hüten Sie sich vor einem überzogenen Perfektionismus und kalkulieren Sie kleine Pannen mit ein. Eine Panne ist kein Beinbruch und für jedes Malheur gibt es eine Lösung. Sollte auch etwas schief gehen, Sie stehen damit ja nicht allein da. Um Sie herum sind Menschen, die Ihnen gewiss gern mit Rat und Tat zur Seite stehen. Und gerade die kleinen Pannen sind Vorlage für die schönen Geschichten, die man sich dann später in vertrauter Runde wieder und wieder erzählt.
  4. Falls unvorhersehbare Überraschungen auftreten: Bleiben Sie gelassen und tragen Sie es mit Humor. Auch wenn Ihnen vielleicht das eine oder andere „Spielchen“ Ihrer Freunde und Kollegen etwas kindisch und lächerlich vorkommen mag, machen Sie einfach mit und freuen sich darüber, wie viel Mühe sich die anderen für ein gutes Gelingen Ihres Hochzeitstages gemacht haben. Bleiben Sie positiv.
  5. Und denken Sie daran: Ein bisschen Lampenfieber gehört schließlich dazu.

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