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Wie hält man sich an ein Hochzeitsbudget?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:43
Die Hochzeit soll der schönste Tag im Leben werden- und oft wird er auch einer der Teuersten.
Selbstverständlich soll der Freudentag angemessen und ausgelassen gefeiert werden, aber auch dem größten Fest sind in aller Regel finanzielle Grenzen gesetzt. Nun wird es vielleicht als unromantisch empfunden, sich vor der Hochzeit mit Budgetfragen zu beschäftigen. Aber das Erstellen eines Finanzplans bietet dennoch einen unschätzbaren Vorteil: Er schützt vor bösen Überraschungen und erlaubt daher eine stressfreiere Vorbereitung. Dies kann aber nur gelingen, wenn bei der Planung mit Sorgfalt vorgegangen wird und einige wesentliche Punkte beachtet werden.

  • Wichtig ist zunächst, dass beide Partner ihre genauen Erwartungen an die Hochzeitsfeier formulieren. Nur so können schon von vornherein die verschiedenen Vorstellungen harmonisiert werden, was eine unerlässliche Grundlage der zuverlässigen Budgetplanung ist. 
  • Hilfreich ist es zudem, wenn eine unbeteiligte, aber erfahrene Person in die Planungen mit einbezogen werden kann. Denn die Vorbereitungen einer Hochzeit sind so komplex und vielseitig, dass sonst die Gefahr besteht, wesentliche Kostenpunkte zu übersehen.

  1. Dass das vorgesehene Budget trotz vorheriger Planung dennoch häufig schnell als zu klein erscheint, kann vielfältige Gründe haben. Stets liegt es aber auch daran, dass die tatsächlichen Gegebenheiten keinen Eingang in die ursprüngliche Planung gefunden haben. Es liegt auf der Hand, dass ein großes Fest viele Unwägbarkeiten bereithält. 
  2. Daher kann beinahe verlässlich erwartet werden, dass unbeachtete Faktoren und überraschende Situationen zu etlichen Mehrkosten führen werden. Nicht selten liegt der Grund dafür auch bei Familienmitgliedern, die mit ihren eigenen Vorstellungen das Brautpaar unter Druck setzen. Sich von solchen fremdem Erwartungen zu befreien, ist daher ein wesentlicher Schritt zur Kostenkontrolle.
  3. Damit die Vermählung nicht zum finanzielles Desaster wird, sollte sich die Planung an folgenden Schritten orientieren: Unvermeidlich ist zunächst ein gnadenloser Kassensturz. Nur wer weiß, wie viel Geld überhaupt ausgegeben werden kann, vermeidet die Flucht ins Ungefähre und legt die Basis für ein realistisches Finanzkonzept. 
  4. Im Anschluss daran folgt die exakte Auflistung aller unvermeidbaren Kosten, etwa für das Standesamt, den Pfarrer etc. Nach dieser Aufstellung sollte noch eine stattliche Summe vorhanden sein. Je nach der Höhe dieses Betrages können nun die variablen Posten - die Saalmiete, Speisen, Band, Unterkünfte etc. - zusammengestellt werden. 
  5. Etwa 10% des Restbetrages sollten dabei jedoch zunächst unverplant bleiben, um für unerwartete Zusatzkosten gewappnet zu sein. Zur Einhaltung des Plans machen sich später lediglich noch kurze Checks erforderlich, um gegebenenfalls kleinere Anpassungen vorzunehmen. 
  6. Mit etwas Selbstdisziplin steht so einer unvergesslichen Feier nichts mehr im Wege!

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