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Letztes Update am 30.10.2014, 14:44
Für all diejenigen, die sich schon einmal gefragt haben, was beim Küssen im Körper passiert und woher dieses Ritual eigentlich kommt, gibt es hier die Aufklärung. Das Küssen hat eine ganze Reihe positiver Auswirkungen auf den Organismus, von denen die meisten Menschen noch nie zuvor gehört haben. Im Folgenden werden die 10 interessantesten und kuriosesten Fakten rund ums Küssen beschrieben.

1. Wer öfter küsst lebt länger

Forscher fanden heraus, dass Kussmuffel bis zu 5 Jahre eher sterben als Personen, die in ihrem Leben viel und lange geküsst haben. Ein Mensch, der 70 Jahre als ist, hat in seinem Leben rund 100.000 Mal geküsst. Das entspricht einer effektiven „Kuss-Zeit“ von fast 77 Tagen. 

2. Küssen lässt das Herz im wahrsten Sinne des Wortes höher schlagen

Küssen gilt aus medizinischer Sicht als gesund. Beim Küssen erhöht sich unsere Pulsfrequenz auf ca. 120 Schläge pro Minute. Die Körpertemperatur steigt dabei um ca. einen halben Grad Celsius. 

3. Die Menschen küssen immer länger 

Das Küssen hat sich im Laufe der Zeit verändert. Während die durchschnittliche Dauer eines Kusses in den 80er Jahren nur etwas länger als 5 Sekunden betrug, ist die durchschnittliche „Kuss-Dauer“ heute bereits 12 Sekunden. 

4. Der Weltrekord liegt bei über 58 Stunden 

Zwölf Sekunden sind aber nur ein Wimpernschlag, wenn man sich überlegt, dass der Weltrekord für den längsten Kuss der Welt bei 58 Stunden und 35 Minuten liegt. Dieser Rekord stammt aus dem Jahre 2013 und löste den einstigen Rekord aus dem Jahre 2005 ab, der damals mit 31 Stunden und 30 Minuten aufgestellt wurde. 

5. Küssen ist Schwerstarbeit 

Kaum jemand weiß, dass beim Küssen über 34 Gesichtsmuskeln aktiv sind. Doch das ist noch längst nicht alles: Hinzu kommt noch der Einsatz von über 110 Haltungsmuskeln. Der durchschnittliche Druck beim Aufeinanderdrücken der Lippen liegt bei 15 kg.

6. Die Sprache des Kusses ist international 

Heute küssen etwa 90 Prozent der Menschen weltweit. In der Vergangenheit sah dies aber anders aus: Das Küssen per se ist eigentlich eine Erfindung der westlichen Welt. Erst mit dem Voranschreiten der Globalisierung hat sich der Kuss als universelle Weltsprache etabliert. Vor allem auf dem afrikanischen Kontinent war das Küssen sehr lange Zeit gar nicht bekannt.

7. Küsse im Kino

Das Küssen in Filmen war längst nicht Normalität. Als der erste Kuss über die Leinwände flimmerte, war dies ein großer Skandal. Die USA legten daher die maximale Dauer von 3 Sekunden für einen Kino Kuss fest. Wer das als altmodisch empfindet, sollte mal einen Blick in die östliche Welt werfen: In Indien war das Küssen in Filmen bis in die 1990er Jahre verboten.

8. Besonderheit beim Küssen

Küssen ist deshalb so besonders, weil sich in unseren Lippen extrem viele Nervenenden befinden. Die Empfindsamkeit und die vorhandene Intimität setzten das Glückshormon Endorphin frei.

9. Nicht nur menschlich

Nicht nur der Mensch küsst gerne: Auch bei Bären, Hunden, Vögeln und Katzen gibt es einige Gesten, die an das Kussverhalten des Menschen erinnern.

10. Achtung: Verletzungsgefahr 

Mehr als zwei Drittel aller Menschen neigen ihren Kopf beim Küssen auf die rechte Seite. Dies gilt für Rechts- und Linkshänder gleichermaßen. Warum das so ist, weiß niemand. 

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