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Herz gebrochen - Was tun?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:24
Das Herz gebrochen zu bekommen ist ein Gefühl, das sicherlich jeder schon einmal empfunden hat
Man fühlt sich am Boden zerstört und kommt sich verloren, oft auch verraten vor. Aber was kann man tun, um über dieses Gefühl hinweg zu kommen und nach vorne blicken zu können?

Tipps gegen Liebeskummer

Hinab ins Jammertal:

  • In der ersten Zeit, nachdem einem das Herz gebrochen wurde, möchte man meistens nur allein sein und sich seiner Trauer hingeben. Das ist auch durchaus legitim, kann aber den eigentlich Schmerz nur noch schlimmer machen, als er eigentlich ist. Denn man neigt in emotionalen Phasen dazu, kleine Dummheiten zu begehen, die man früher oder später bereuen könnte. Beispielsweise greifen viele Verlassene gerne zum Alkohol, um ihre Sorgen zu ertränken. Allerdings wusste bereits Heinz Rühmann zu sagen „Sorgen ertrinken nicht in Alkohol, denn sie können schwimmen!“
  • Darum empfiehlt es sich, die Flasche lieber im Schrank zu lassen und sich stattdessen mit einer Tüte Gummibärchen oder einer Tafel Schokolade anzufreunden. Das setzt bekanntlich Endorphine frei, die den Liebeskummer lindern können.
  • Wer dazu gerne Musik hören möchte, dem ist zu raten, sich eine Playlist beispielsweise auf dem Smartphone oder dem MP3-Player zusammen zu stellen.
  • Dabei dürfen auch ein paar Liebeslieder oder Songs mit besonderer Bedeutung vorkommen, aber den Großteil der Musik sollten Lieder darstellen, die den Kopf freipusten und zum Feiern einladen. Dadurch bekommt man nämlich etwas bessere Laune und kann zum nächsten Schritt übergehen.

Böse Geister austreiben:

  • Je länger eine Beziehung andauert, desto mehr Erinnerungsstücke sammeln sich in einer Wohnung oder einem Zimmer an wie zum Beispiel Geburtstagsgeschenke, Bilder vom gemeinsamen Urlaub oder das Lieblings-Shirt des Partners. Das sind alles Dinge, die das Aus der Beziehung schmerzlich lebendig halten und jemandem, dem das Herz gebrochen wurde, immer wieder vor Augen führen, was er nicht mehr hat.
  • Darum ist nach der Trauerphase ein emotionaler Frühjahrsputz angesagt: alles, was an die Beziehung erinnert, muss raus. Am einfachsten geht das, wenn man es nicht alleine machen muss. Mittlerweile halten es Verlassene deshalb oft so, dass sie zum Entrümpeln ein paar Freunde einladen und die leidige Arbeit in einer kleinen Party verpacken.
  • Das hat gleichzeitig den Vorteil, dass man nicht in Versuchung gerät, das ein oder andere Erinnerungsstück doch zu behalten und sich nur unnötig Kummer zu bereiten.

Zurück ins Geschehen:

  • Ist die Trauer überwunden und die Wohnung von Geistern der Vergangenheit befreit, steht der letzte Schritt zum Abschließen mit einer gescheiterten Beziehung an: sein Schneckenhaus verlassen.
  • Eine gute Möglichkeit besteht darin, sich auf einer Singlebörse wie Parship anzumelden, um mit netten Leuten in Kontakt zu treten und sich vielleicht sogar bald wieder neu zu verlieben.

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