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Safety first – Schutz vor Geschlechtskrankheiten

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:31
Geschlechtskrankheiten sind ein ernstes Thema und nie zu unterschätzen.

Die Aufklärung über und der Schutz vor Geschlechtskrankheiten hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung in der Öfffentlichkeit gewonnen. Gerade mit der weiteren Verbreitung von HIV wird es immer wichtiger, Bescheid zu wissen, welche Gefahren es gibt; und wie man sich schützen kann. 

Die Arten und Erscheinungsformen der Geschlechtskrankheiten oder auch sexuell übertragbaren Krankheiten (abgekürzt: STD für sexually transmitted diseases) sind vielfältig. Neben den sehr bekannten und sehr schwerwiegenden wie HIV/Aids, Tripper, Hepatitis oder Syphilis gibt es auch weniger bedrohliche Geschlechtskrankheiten, die aber dennoch unangenehm und zu vermeiden sind, wie beispielsweise Scheidenpilz.
Die meisten Geschlechtskrankheiten werden über Kontakte der Schleimhäue übertragen. Schleimhäute, die bei sexuellen Aktivitäten von Belang sein können, sind:

  • Vaginalschleimhaut
  • Penis (Eichel)
  • Mundschleimhaut
  • After


Kontakt zwischen 2 dieser Schleimhäute kann also zur Übertragung von Geschlechtskrankheiten führen. Aus diesem Grund ist nicht nur tatsächlicher Sex zwischen Mann und Frau, sondern auch gleichgeschlechtlicher, Oral- oder Analverkehr Risiko.

Wie aber erreicht man Schutz gegen Geschlechtskrankheiten?
Das Wichtigste in dieser Hinsicht ist die Verwendung von Kondomen. Durch Kondome wird der direkte Schleimhautkontakt und damit die Übertragung von Bakterien und Viren verhindert. Kondome können auch für Anal- und Oralverkehr verwendet werden und durch zahlreiche Tests ist bei korrekter Verwendung fast sicher, dass sie nicht reißen.

Wenn man sich noch weiteren Schutz vor Geschlechtskrankheiten möchte, ist es empfehlenswert, die Anzahl und Spontanität von Sexualkontakten klein zu halten - also nicht ständig wechselnde Partner zu haben, da damit das Risiko erheblich steigt. 
Außerdem ist es zum Schutz vor Geschlechtskrankheiten sinnvoll, keinen Sex unter Alkohol- oder Drogeneinfluss zu haben - denn dort vergisst man schnell das Kondom und geht damit nicht nur das Risiko einer Geschlechtskrankheit, sondern auch einer Schwangerschaft ein.

 

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