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Squirten und Lusthöhepunkt - Wissenswertes

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:23
Als Squirting wird die weibliche Ejakulation bezeichnet.

Squirten kommt aus dem Englischen und heißt übersetzt abspritzen. Als Squirting wird die weibliche Ejakulation bezeichnet.

Squirten

Squirting und die G-Zone

  • Etwa vier Zentimetern vom Scheideneingang hinter der Scheidenvorderwand befindet sich die G-Zone. Die G-Zone liegt in der Nähe der Harnröhre, also nicht direkt in der Scheidenwand, sondern eher hinter ihr. Was die wenigsten wissen das die weibliche Harnröhre bei starker Erregung anschwellen und hart werden kann. Das liegt an dem Gewebe, was sie umgibt. Die Drüsen, die bei dieser Erregung aktiviert werden, welche eine Flüssigkeit ausscheiden, sind für das squirten verantwortlich.


Vorbereitung zum Squirting

  • Das Vorspiel ist extrem wichtig um einen Squirt zu erlangen. Noch wichtiger ist das sich beide Partner bedingungslos, emotional in ihrer Sexualität so annehmen, wie sie sind. Von Bedeutung ist tiefe Nähe und sexuelle Übereinstimmung der Sexualpraktiken. Denn squirten ist ein tiefes lustvolles Erlebnis. Es lässt sich schwer manipulieren und setzt eine Funktionierente sexuelle Partnerschaft voraus.
  • Die Zeit, die sich hier beide Sexualpartner lassen spielt für sie. Die Einleitung gibt eine Partnermassage, sie entspannt und das Massageöl kann durchaus weiter für den Intimbereich genutzt werden. Hemmungslose Hingabe und Nähe zueinander soll ein verlängertes Vorspiel garantieren. Denn für Squirting bedarf es Hemmungslosigkeit, und den Mut sich ganz den Partner hinzugeben. Eine Überwindung ist nur in hemmungsloser Stimmung möglich. Die sexuellen Gefühle die vom Squirten ausgelöst werden sollten zugelassen werden und sind nicht als Grenzüberschreitung zusehen. 
  • Beim Vorspiel geht es je nach Vorlieben, so weit sich intensiv bis kurz vor den Höhepunkt zu lieben. Dann sollte das Vorspiel kurz vorm Eintreten des Orgasmus der Frau in eine andere Richtung gestaltet werden um einen Squirt auszulösen.


Erfolgreiches Squirting dank G-Punkt

  • Der Ringfinger und Mittelfinger sind gefühlvoll in die Scheide der Frau eingeführt, während der Zeigefinger und der kleine Finger gestreckt Richtung des Anus zeigen. Ring- und Mittelfinger werden nun so gekrümmt, das ein Gefühl entsteht sie berühren von innen die Bauchdecke. Regiert die Partnerin angenehm auf das Einführen der Finger, erfühlt ihr Sexualpartner vorsichtig den G-Punkt. Dieser liegt wie beschrieben in der G-Zone. 
  • Ist die Zone einmal gefunden, wird sie erregend stimuliert. Dabei kann sich die gesamte Hand bewegen, leichte Stöße mit den Fingern sind erlaubt. Die eingeführten Finger streicheln sanft den ganzen inneren Bereich. Mit der freien Hand des aktiven Sexualpartners kann auf den Venushügel Druck ausgeübt werden, das entfindet jedoch jede Frau anders als angenehm oder unangenehm. Denn dieser Druck kann oft missverstanden werden als Blasendruck.
  • Wie der Squirt ausfällt ist bei jeder Frau anders. Es gibt Frauen die squirten, während der Stimulation zum Höhepunkt. Andere squirten wiederum erst, nach dem Orgasmus bei Rausziehen der Finger aus der Scheide der Frau. Eine Garantieanleitung gibt es nicht, nur lustvolle Hemmungslosigkeit, Neugier und Sex Toys zur G-Punkt-Stimulation verhelfen zum squirten einer Frau.

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