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Valentinstag - Seit wann gibt es diesen Brauch?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:52
Jedes Jahr feiern wir am 14. Februar den Valentinstag, der Tag der Verliebten.

Jedes Jahr feiern wir am 14. Februar den Valentinstag, den Tag der Verliebten. So wird dem anderen Partner ein kleines Geschenk übergeben oder dieser mit einem Blumenstrauß überrascht. Dieser Tag ist ein riesiges Geschäft für die Blumenhändler und die Euros klingeln in der Kasse. Aber wer war Valentin und wie entstand dieser Brauch eigentlich?

Ursprung des Brauchs

  • Valetin war ein Priester aus dem kleinen Ort Ternia und wurde am 14. Februar 269 von den Römern hingerichtet. 
  • Sein Vergehen war, dass er römische Soldaten mit ihren Partnerinnen nach dem christlichen Ritual verheiratete. 
  • In der Legende wird beschrieben, dass der Priester einen sehr großen Garten mit vielen Blumen besessen haben soll. Beim Vorbeigehen an Gehöften oder Grundstücken warf er einen Strauss Blumen über den Zaun, wo ein verliebtes Paar wohnte. 
  • Im Laufe der Zeit wurde Valentin sehr bekannt und die verliebten Paare freuten sich über das kleine Geschenk.
  • Während der Inhaftierung in einem römischen Gefängnis verliebte sich Valentin in die Tochter eines Aufsehers. 
  • Die Liebesaffäre durfte auf keinen Fall ans Tageslicht kommen, deshalb tauschten sie kleine Liebesbotschaften per Briefchen aus. Trotzdem kam es zur Hinrichtung und die Liebesbeziehung war zu Ende.
  • Durch seine guten Taten war der Priester Valentin bekannt und beliebt, deshalb wurde er einige Zeit später von der christlichen Kirche heiliggesprochen und als Märtyrer verehrt. 
  • Erstaunlicherweise griffen die Römer diese Tradition später wieder auf und seitdem wird der Valentinstag immer am 14. Februar gefeiert.
  • Die römischen Männer beschenkten an diesem Tag ihre Frauen und Partnerinnen mit wunderschönen Blumen, um ihnen die Zuneigung zu zeigen.
  • Erst im Mittelalter griff diese schöne Tradition auf andere Länder über. Es entstand die landläufige Meinung, dass ein junges Mädchen denjenigen jungen Mann heiraten wird, welchen sie am 14. Februar vor dem Gartenzaun zuerst sehe. 
  • Dem zukünftigen Glück wollten die jungen Männer ein bisschen nachhelfen und waren schon früh am Morgen auf den Beinen. Sie wollten unbedingt die Ersten sein, die Blumen zu ihrer Holden werfen konnten. Nun hofften die Männer auf eine baldige rauschende Hochzeitsfeier.
  • Nach dem Zweiten Weltkrieg brachten amerikanische Soldaten den Brauch in die USA. Hier werden an diesem Tag Postkarten versendet und derjenige der die meiste Post bekommt, gilt als besonders beliebt.
  • In Europa hat sich das Übereichen von Blumen und kleiner Geschenke etabliert. Auch in Zukunft werden am 14. Februar die Verliebten ihre Zuneigung auf diesem Weg beweisen.

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