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Was muss man bei Sex während der Schwangerschaft beachten?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:45
Die Schwangerschaft ist eine der aufregendsten Zeiten im Leben eines Paares.
Doch nicht jeder weiß, wie er sich in dieser Zeit richtig verhalten muss. Gute Frauenärzte geben Ratschläge, was Schwangere in dieser Zeit besonders beachten müssen und sind daher auch die richtige Adresse bei allen Fragen, die die Schwangerschaft betreffen. 

Eine der wichtigsten Fragen mit denen sich Paare in dieser Zeit beschäftigen, ist die nach dem Geschlechtsverkehr. Viele werdende Eltern haben Angst, dass sie ihrem Ungeborenen Schaden könnten. Dies ist jedoch in einer normal verlaufenden Schwangerschaft ausgeschlossen. Sex in der Schwangerschaft ist nicht nur möglich, sondern in den meisten Fällen ein entscheidender Fakt für die Entwicklung der Partnerschaft. Viele Paare erleben den Geschlechtsverkehr während der Schwangerschaft als etwas Besonderes und sollten auf keinen Fall darauf verzichten! Studien haben gezeigt, dass das Ungeborene durch den Geschlechtsakt nicht gefährdet wird und haben auch einen Zusammenhang zwischen Sex und einer Frühgeburt ausgeschlossen.

Unter bestimmten Umständen sollte die Schwangere jedoch auf Sex verzichten:

  • Blutungen
  • Unterleibschmerzen bzw. -krämpfe
  • nach dem Platzen der Fruchtblase
  • bei einer vorangegangenen Zervixinsuffizienz
  • bei einer tief liegenden Plazenta
  • bei Genitalherpes des Partners
  • wenn der Sex mit Schmerzen verbunden oder unangenehm ist
  • wenn der Frauenarzt diesen Rat gegeben hat


In jedem Fall gilt: Was die Frau in der Schwangerschaft mag ist in der Regel auch gut für das Kind.

  1. Das ungeborene Kind wird im Bauch der Mutter durch die Fruchtblase nicht nur vor Erschütterungen geschützt. 
  2. Der Muttermund wird von einem Schleimpfropf verschlossen und schützt das Kind vor Infektionen. 
  3. Der Schutz des Ungeborenen im Mutterleib ist damit umfassend und bietet keinen Grund zur Sorge, weshalb experimentierfreudige Paare auch nicht auf bestimmte Stellungen erzichten müssen, solange sich die Frau beim Geschlechtsakt wohlfühlt. 
  4. Es ist möglich, dass der Embryo nach dem Geschlechtsakt vermehrt Aktivität aufweist, was allein zeigt, dass er "wach" ist und keinen Anlass zur Sorge darstellt.

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