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Was tun, gegen schlechten oder ausbleibenden Sex nach der Geburt?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:50
Nach einer Geburt ist das Sexualleben meist eingeschlafen.
Nicht nur der Schlafmangel der Frau durch die Stillzeit spielt hierbei eine Rolle, auch die intensive Dehnung nach einer Geburt kann zum Problem werden. "Normaler" Sex, wie man ihn gewohnt ist, funktioniert so nicht. Mann ist schnell deprimiert und sucht nach Alternativen, den Sex wieder befriedigend zu gestalten. Hierzu braucht es ein wenig Geduld und Einfühlungsvermögen, Mann kann es lernen wenn er bereit ist.

Wichtiges - bitte unbedingt beachten

  • an der Dehnung der Vagina läßt sich erst einmal nichts ändern, wohl aber an den Praktiken der Sexualität
  • Frau arbeitet daran, die Muskeln zu vitalisieren und Mann wird ihr helfen, indem er sich beim Sex auf Punkte konzentriert, die erfüllend für Beide sind und eine Kontraktion der Vaginalmuskeln fördern
  • das eigentliche Eindringen, die Penetration wird aus dem Vordergrund gedrängt und macht Platz für kreative, befriedigende Ideen, die beiden gefallen
  • bei der Penetration reizt er gleichzeitig ihre erogenen Zonen, um sie zufriedenzustellen und selbst Erfüllung zu finden
  • bei zu starker Dehnung: vorübergehender Wechsel der Sexualpraktik

Achtung

  • nur tun was ihr auch gefällt
  • nicht überfordern oder Dinge einfordern, die Frau nicht bereit ist zu tun
  • nicht aufgeben, das wäre der größte Fauxpas der eintreten kann

  1. Eine ehrliche Aussprache der Wünsche und Ideen hat oberste Priorität. Ist ein Höhepunkt beider Partner über den vaginalen Geschlechtsverkehr praktisch auszuschließen, wäre eine andere Praktik die Lösung. 
  2. Wichtig ist aber, daß die Praktik beiden gefällt und nicht erzwungen wird. Oral- oder Analverkehr sind eine Alternative, wenn Frau es auch möchte und bereit ist, vorübergehend auf vaginalen Sex zu verzichten.
  3. Langsames Heranführen an neues Terrain oder Intensivieren bereits vergessener Praktiken. Sexuelle Erfüllung ist ohne vaginalen Geschlechtsverkehr möglich, erst wird für Befriedigung der Frau Sorge getragen (Reizung ihrer erogenen Zonen, leichte Penetration vaginal) und anschließend die eigene Befriedigung angestrebt (bevorzugte Praktik oder Selbstbefriedigung, wahlweise auch vor ihren Augen - für viele Frauen ist es sehr erregend, ihrem Partner beim Mastubieren zuzusehen)
  4. Nur tun was beiden gefällt, nichts erzwingen und bei abgelehntem Vorschlag nicht beleidigt sein. Es wird wieder normal.

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