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Was tun, wenn man befürchtet, dass der Partner fremd geht?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:51
Es empfiehlt sich zunächst einmal nicht mit der Tür ins Haus zu fallen.

Eine Partnerschaft kann etwas sehr Schönes sein, aber nur solange, wie gegenseitiges Vertrauen herrscht. Wenn man befürchtet, dass der Partner fremd geht, so liegt ein grauer Schleier in der harmonischen Atmodphäre, den beide Partner zu spüren bekommen. Das mangelnde Vertrauen soll aber kein Trennungsgrund sein, wenn man den Partner nicht verlieren möchte. Doch was sollte man tun, wenn man befürchtet, dass der Partner fremd geht?

Das sollte man beachten:

  • Es empfiehlt sich zunächst einmal nicht mit der Tür ins Haus zu fallen, das kann nur im Streit enden. Wichtig ist, dass Du ruhig an die ganze Sache heran gehst und mit Deinem Partner ein klärendes Gespräch führst. Mache ihm dabei keine Vorwürfe, sondern berichte ihm lediglich von deinen Befürchtungen. 
  • So ein Gespräch sollte aber auch nur dann stattfinden, wenn man viele Fakten zusammen hat, die die Befürchtung bewahrheiten könnten. Nur weil der Partner ein oder zwei Mal spät von der Arbeit nach Hause kommt, heißt das noch lange nicht, dass er fremd geht. Überstürze nichts und tätige Deine Äußerungen erst, wenn du mehrere Indizien dafür hast, dass Dein Partner fremd geht. 
  • Das Handy oder E-Mails zu überprüfen kann zwar sinnvoll sein, um zu testen, ob an Deinen Befürchtungen etwas dran ist. Es ist aber unmoralisch und verletzt die Privatsphäre, was nur dazu führt, dass der Mangel an Vertrauen sich ausweitet. 
  • Wenn man sichergehen möchte, ob der Partner fremd geht, dann bitte unauffällig. Zur Not setzt Du einfach einen Freund oder eine Freundin auf Deinen Partner an, der oder die für Dich schaut, was Dein Partner zu welcher Zeit tut.

Worauf ist aufzupassen:

  • Die heimliche Beschattung zur Überprüfung, ob der Partner fremd geht, kann aber auch Gefahren beinhalten, weshalb man stets vorsichtig und unauffällig sein sollte.
  • Der Partner könnte so enttäuscht sein, dass Du ihm nicht vertraust, dass er die Beherrschung verliert und handgreiflich wird
  • Bei auffliegenden Kontrollversuchen kann eine regelrechte Eiszeit herrschen, wenn keiner mehr dem anderen vertraut
  • Sollten sich Deine Befürchtungen nicht bewahrheiten, heißt das noch lange nicht, dass wieder alles in Ordnung ist. Vielleicht vertraut Dein Partner Dir danach nicht mehr und Du hast das erreicht, was Du nie wolltest: Die Trennung

  1. Prüfe zunächst, ob es genug Indizien dafür gibt, welche deine Befürchtungen stützen.
  2. Spreche Deinen Partner in einem ruhigen Moment an und mach ihm keine Vorwürfe, sondern bleibe gelassen.
  3. Wenn du weitere Hilfe brauchst, hol dir Unterstützung und gute Ratschläge bei Freunden.
  4. Mache keine Alleingänge, das kann böse enden - und sei ebenfalls stets vorsichtig und unauffällig!

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