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Welche erogenen Zonen sind für die Lust verantwortlich?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:48
Die Sexualität spielt im Leben eines Menschen nicht nur eine Rolle bei der Fortpflanzung.

Die Sexualität spielt im Leben eines Menschen nicht nur eine Rolle bei der Fortpflanzung, sie dient vor allem auch dazu, Lust und Freude am eigenen Körper und der seines Partners zu empfinden. Die erogenen Zonen sorgen dafür, dass diese Lust erzeugt wird.

  • Um den Liebesakt zwischen zwei Menschen zu einem erfüllenden Erlebnis zu machen, sind nicht nur die Geschlechtsorgane an und für sich notwendig, es kommt vor allem auch darauf an, Einfühlsamkeit und Zärtlichkeit dem Anderen gegenüber zu zeigen. 
  • Die primären erogenen Zonen sind bei der Frau die Scheide und die Klitoris (G-Punkt), die während des Geschlechtsaktes erregt und idealerweise zum Orgasmus geführt werden.
  • Das Lustzentrum des Mannes ist der Penis, dessen höchste Lustpunkte an der Eichel und am Penisschaft liegen.

Die erogenen Zonen bei Mann und Frau

  • Eine zentrale Rolle vor allem beim Vorspiel, das der Luststeigerung dienen soll, spielen die sekundären erogenen Zonen. Körperstellen und Schleimhäute, die zärtlich berührt und gestreichelt werden, steigern sowohl beim Mann als auch bei der Frau die sexuelle Erregung. 
  • Bei beiden sind die Brustwarzen in der Regel empfänglich für Berührungen, die Frau genießt Streicheleinheiten am Gesäß, dem Scheideneingang und den Schamlippen. 
  • Der Mann kann durch Zärtlichkeiten am Hoden, seinen Innenschenkeln und am Anus zusätzlich stimuliert werden.
  • Wenn potentielle erogene Zonen stimuliert werden, steigert sich das Lustempfinden und die Erregung wird an die Genitalien weitergeleitet bis es zum Höhepunkt kommt, dem Orgasmus
  • Erogene Zonen werden von Jedem unterschiedlich intensiv empfunden und in der Regel hat Jeder seine Vorlieben, wo er gerne stimuliert werden möchte. 
  • Ziel des Partners sollte es sein, diese Vorlieben bei dem Anderen zu entdecken und eine Technik zu entwickeln, diesem größtmögliche Lust zu verschaffen. 
  • Sexuelle Erregung hängt sehr stark auch vom täglichen Befinden des Mannes oder der Frau ab, nicht immer hat man Lust. 
  • Wenn man genervt oder erschöpft ist, können Berührungen auch zu einer Belastung werden und einen Umkehreffekt erzeugen. Es kann zu Kitzelreiz oder einer Abwehrreaktion kommen, die kontraproduktiv für den Geschlechtsakt sind.
  • Deshalb gilt, wichtig ist, dass Körper und Seele einen Einklang bilden, um seine erogenen Zonen und die damit verbundene Lust zu einem schönen und intensiven Erlebnis mit seinem Partner zu machen.

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