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Wie überwindet man ein Beziehungs Aus?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:43
Ein paar einfache Empfehlungen können mitunter doch recht hilfreich sein.

Liebe und Leid liegen oftmals dicht beieinander und das Ende einer Beziehung verursacht meist auf beiden Seiten Schmerz und Kummer. Ein wirkliches Patentrezept gegen Trennungsschmerz gibt es zwar nicht, aber ein paar einfache Empfehlungen können mitunter doch recht hilfreich sein.

Weinen

  1. Den ganzen Kummer in sich hineinzufressen ist keine gute Lösung. 
  2. Man sollte sich schon mit seinen Empfindungen auseinandersetzen und nicht vor ihnen weglaufen. 
  3. Weinen hilft dabei oft mehr, als man glaubt. Mit Hilfe von Musik (traurige Liebeslieder oder gemeinsame Songs), Fotos oder privaten Videoaufzeichnungen lässt man seinen Gefühlen einfach freien Lauf. 


Wut rauslassen 

  1. Wenn die Tränen so langsam getrocknet sind, darf man gerne etwas Wut rauslassen. 
  2. Das befreit vor allem den Kopf. Das Zerreißen von Fotos, CDs oder anderen Erinnerungsgegenständen, ohne materiellen Wert, ist durchaus erlaubt. 
  3. Die körperliche oder verbale Gewalt gegen den Ex-Partner oder gegen andere Personen hingegen ist und bleibt absolut tabu. 


Vertraute Personen 

  1. Das Reden mit einer vertrauten Person wirkt oftmals Wunder. Hierbei sollten alle Gedanken und Gefühle offen auf den Tisch gelegt werden. Manchmal reicht es auch einfach, wenn man in den Arm genommen wird. 
  2. Am Ende des Gespräches sollte im Idealfall gelacht und gelästert werden. 
  3. Spätestens dann hat man den größten Schmerz hinter sich und ist offen für einen Neubeginn. 


Flirten und Ausgehen

  1. Andere Mütter haben auch schöne Söhne oder Töchter. Genau nach diesem Motto geht es ab auf die Piste. 
  2. Mit neuer Frisur, neuem Outfit und dazu perfekt gestylt genießt man zunächst einfach nur das unbeschwerte Singleleben. 
  3. An eine feste Beziehung sollte man vorerst keinen Gedanken verschwenden. 


Keine Dauerlösung

  1. Besonders Männer versuchen ihren Schmerz oftmals im Alkohol zu ertränken. Direkt am Tag der Trennung ist das sicher keine ungewöhnliche Reaktion, aber es sollte auf keinen Fall zur Dauerlösung werden. 
  2. Abzuraten ist auch von Betäubungsmitteln, wie Tabletten oder Rauschmittel, weil der Schmerz damit nur kurzfristig, aber keinesfalls endgültig bekämpft werden kann. 
  3. Im Gegenteil, diese Art von Trennungsüberwindung erzeugt noch mehr Probleme und Sorgen und führt zudem nicht selten zur Sucht.


Professionelle Hilfe

  1. Wenn der Schmerz aber nun doch auf Dauer zur Qual wird und irgendwie kein Licht am Ende des Tunnels zu sehen ist, sollte man sich einem Psychologen anvertrauen. 
  2. Auch Selbsthilfegruppen oder Internetforen können hilfreich sein. 

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