Foto: Shutterstock.com

Zungenküssen lernen - Hier eine Anleitung zum Üben

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:34
Küssen, so sagt man, ist die Sprache der Liebe. Allerdings ist sie eine Fremdsprache und muss deshalb erst erlernt werden.

Küssen, so sagt man, ist die Sprache der Liebe. Allerdings ist sie eine Fremdsprache und muss deshalb erst erlernt werden. Niemand möchte sich bei seinem ersten 'Gespräch' verhaspeln, deshalb sind die Ängste oft groß. Das Zungenküssen lernen, quasi als Trockenübung, ist daher eine sehr gute Idee. Nur wie?

Fact Box

  • Zungenküsse sind gut für das Immunsystem! Der Austausch an Bakterien und Botenstoffen hilft dem Körper, sein Abwehrsystem zu stärken.
  • Küssen für die Wissenschaft - das Fachgebiet zum Thema nennt sich Philematologie.
  • Küss dich schlank! Zwischen 10 und 20 Kalorien verbrennt der Mensch bei einem Kuss, jenachdem wie leidenschaftlich sich dieser gestaltet.
  • Rechts ist die Seite, auf die der Durchschnitt aller Küsser seinen Kopf dabei neigt.
  • Über 40 Prozent der Frauen finden Küssen besser als Sex.
  • Die Lippen des Menschen sind ungefähr hundertmal sensibler als die Fingerspitzen.
  • Kussrekord! Längster Kuss ohne Unterbrechung war der eines englischen Paares im Jahr 2005, das sich über 31 Stunden lang durchgehend küsste.
  • Ein Grund zum Feiern: Internationaler Tag des Kusses ist der 6. Juli.

Zungenküssen lernen für Anfänger

  • Learning by doing - das sagt sich so leicht. Oft heißt es, man solle es doch einfach auf sich zukommen lassen, sich nicht so viele Gedanken machen. Aber keiner blamiert sich gern. Wieso also nicht vorher üben? Es ist gar nicht so schwer, jeder kann das Zungenküssen lernen.

Lockerungsübungen

  • Je lockerer und beweglicher die Zunge ist, desto besser. Es gibt zwei einfache Übungen dafür:
  • Für die erste Übung streckt man die Zunge heraus und führt die Zungenspitze Richtung Nase, als wolle man sie damit berühren. Dann erfolgt dieselbe Bewegung Richtung Kinn.
  • Für die zweite Übung streckt man ebenfalls die Zunge heraus und versucht, eine 8 in die Luft zu schreiben.

Das Zungenkusstraining

  • Jetzt wird's ernst! Es gibt eine Reihe an Hilfsmitteln, aus denen man wählen kann, um Zungenküssen zu erlernen. Sie sind leicht zu beschaffen und trotzdem sehr effektiv. Zuerst sollte man sich aber einen ruhigen, ungestörten Ort suchen.

Die Hand

  • Oft die erste Wahl, wenn es darum geht, das Küssen zu erlernen. Dazu bildet man mit Zeigefinger und Daumen ein lockeres Oval, ein wenig so, als wolle man das Handzeichen für 'O.K.' machen. Man legt die eigenen Lippen sacht daran und streckt die Zunge gerade so weit hervor, dass man die Innenseite seiner Finger damit berühren kann. Nun lässt man die Zungenspitze leicht kreisen, zieht sie mal zurück, streckt sie mal weiter vor - ein neckendes, sanftes Spiel.

Die Orange

  • Für die Kussübung mit einer Orange muss man die Frucht halbieren. Man sollte eine sehr reife Frucht wählen, die schön weich ist. Hat man sie halbiert, presst man sie leicht zusammen, so dass die Öffnung ebenfalls ein Oval bildet. An einer Orange kann man besonders gut die leidenschaftlicheren Varianten eines Zungenkusses trainieren: Man steckt die Zunge in das Fruchtfleisch, zieht sie wieder zurück, steckt sie wieder hinein, bewegt sie hin und her oder im Kreis. Anstelle einer Orange eignen sich natürlich auch andere Früchte, wie zum Beispiel reife Feigen. Ein saftiger und zugleich auch noch wohlschmeckender Trainingskuss!

Der Muffin

  • Eine besonders süße Form, Zungenküssen zu lernen, ist das Üben mit einem Muffin (oder einem ähnlichen Gebäckstück). Wichtig ist, dass das Gebäck ein cremiges Topping hat, das sich ablecken lässt. Man hält sich den Muffin an den Mund und versucht so verspielt und zärtlich wie möglich, den Zuckerguss oder den Schokoladenüberzug abzulecken. Auch dabei ist es wichtig, die Zungenbewegungen dynamisch zu gestalten. Mal hier, mal dort, ohne zu viel Kraft aufzuwenden.

Die Flasche

  • Nicht ganz so erotisch wie mit einem Muffin ist das Üben mit einer Flasche. Besser geeignet als eine Flasche mit engem Hals, sind Flaschen mit breiterer Öffnung. Man verfährt dabei fast genauso wie bei der Übung mit der eigenen Hand. Die Zungenspitze gleitet über den Innenrand des Flaschenhalses, mal links herum, mal rechts herum. Wichtig ist, dass die Bewegungen nicht zu mechanisch sind, sondern fließend und ungezwungen.

Fazit

  • Für welche Variante man sich auch entscheiden mag, man sollte seine Übungen locker angehen. Leistungsdruck ist hier fehl am Platz. Das Üben soll Spaß machen! Anfangs muss man sich noch darauf konzentrieren, was man da gerade anstellt, doch mit der Zeit merkt man, wie die Bewegungen immer selbstverständlicher werden. Sobald man nicht mehr viel denkt und die Zunge fast ganz von allein weiß, was sie zu tun hat, ist man für seinen ersten richtigen Kuss bereit.

Weitere Beiträge zum Thema:

Kommentare