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Ein Gartenbeet selbst anlegen: Ideen und Anleitung

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:37
Der Frühling ist da - höchste Zeit etwas im Garten zu tun. Vielleicht überlegen Sie, Ihren Garten neu oder etwas anders zu gestalten.

Der Frühling ist da - höchste Zeit etwas im Garten zu tun. Vielleicht überlegen Sie, Ihren Garten neu oder etwas anders zu gestalten. Wie wäre es zum Beispiel mit einem neuen Gartenbeet

3>Vom einfachen Rasen zu einem schönen Beet - Grundlegende Schritte und praktische Tipps


Egal, ob Sie ein Blumen-, Gemüse- oder Kräuterbeet anlegen wollen, gilt es vorerst einmal ein paar grundlegende Schritte zu setzen. Die beste Zeit um zu beginnen, sind Herbst oder Frühling. 

Als erstes muss überlegt werden, wo genau denn das neue Gartenbeet sein soll (nicht zu schattig, nicht nur pralle Sonne) und welche Größe man bevorzugt. Beachten Sie bitte, dass Sie das Beet für die ständige Pflege von allen Seiten gut erreichen können müssen. Planen Sie dafür zum Beispiel kleine Wege zwischen den einzelnen Beeten ein.

 

Wenn Sie sich für Standort und Größe entschieden haben, stecken Sie die Umrisse des Beetes ab, damit Sie später eine gute Übersicht haben und die Beete nicht aus der Form geraten. Diese Vorgehensweise empfiehlt sich besonders, wenn Sie zwei oder mehrere Beete nebeneinander möchten, diese aber verschieden bepflanzen.

 

Nun gilt es den vorhandenen Rasen zu entfernen und den Untergrund systematisch von Unkräutern zu befreien. Jetzt noch ein wenig Kompost in das Erdreich verarbeiten, damit genug Nährstoffe vorhanden sind, und der Grundstein ist gelegt. Falls in Ihrem Garten viele Schnecken sind, bringen Sie bei den Beeten eine Abgrenzung an (beispielsweise Schneckenzäune). 
 

Richtiges Bepflanzen - eine kleine Anleitung


Wir gehen einmal davon aus, dass Sie ein Gemüsebeet anlegen wollen. Hier gilt es systematisch vorzugehen: Welche Gemüsepflanzen will ich? Denn nicht alle Pflanzen vertragen sich nebeneinander. Kartoffeln und Tomaten wären zum Beispiel keine gute Kombination, weil sie beiden dieselben Schädlinge haben und sich gegenseitig so leicht anstecken können.

Danach sollten Sie sich informieren, zu welcher Art die von Ihnen gewählten Pflanzen zählen: Stark-, Mittel- und Schwachzehrer, gemessen am jeweiligen Stickstoffbedarf der Pflanze, sollten nur getrennt in einem Beet angepflanzt werden und nicht gemischt werden.
Beispiele: Salat (Schwachzehrer), Erdbeere (Mittelzehrer), Kartoffel (Starkzehrer). 

Die weitere Unterteilung innerhalb dieser Gruppen erfolgt in Vor-,Nach- und Hauptkulturen. Innerhalb eines Beetes können Sie getrost Hauptkulturen und Vor- und Nachkulturen mischen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, welches Gemüse in welche Kategorie gehört, können Sie sich im Fachhandel eine Anleitung holen. 

Um Ihr Beet richtig zu gestalten, sollten Sie einen sogenannten Pflanzenplan anlegen: 

  • Bereits im Winter überlegen, was Sie pflanzen möchten. 
  • Die Pflanzen in Kategorien einordnen (Stark-, Mittel- und Schwachzehrer und Vor-, Nach- und Hauptkulturen)
  • Für jeden Monat die anfallenden Arbeiten aufschreiben (z. B. März Aussaat Karotten Vorkultur; April Erdbeerpflanzen einsetzen). 

 

Kräuter und Blumen mischen - weniger Schädlinge


Hier noch ein kleiner Tipp: Wenn man Kräuter und Blumen mischt, schützen Sie sich gegenseitig vor Schädlingen. Beispiele: Rosen und Schnittlauch (weniger Rostpilzbefall) oder Salat und Ringelblumen (weniger Schnecken) oder Tomaten und Basilikum (weniger Mehltau).

 

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