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Wie legt man einen Komposthaufen an?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:48
Kompost besteht aus jeglicher Art organischer Abfälle, Garten-aber auch Küchenabfälle.

Kompost besteht aus jeglicher Art organischer Abfälle, beispielsweise Garten-aber auch Küchenabfälle. Diese werden durch Kleinstlebewesen und bestimmten Bakterien zersetzt. Unter Hinzufügung einiger Schichten mit Erde setzt ein Verrottungsprozess ein, an dessen Ende gute, nährstoffreiche homogene Gartenerde mit optimalen Düngeeigenschaften entstanden ist.

  • Direkte Sonneneinstrahlung würde dem Komposthaufen nicht gut tun, aus diesem Grunde könnte er auch im Schatten eines Baumes errichtet werden.

  • Zur Anlage eines Komposthaufens eignet sich praktischerweise eine Box mit zwei Kammern, wobei sich in der rechten Kammer der alte Kompost und in der linken der neue anzulegende Komposthaufen befindet. 
  • Die Kompostkammern sollten ausreichend Luft an den Kompost lassen, aus diesem Grund werden beim Bau und bei der Konstruktion von Kompostkammern entsprechende Luftschlitze stets mit eingeplant. 
  • Auch der richtige Standort eines Komposthaufens innerhalb des eigenen Gartens ist von Wichtigkeit. 
  • Ideal wäre es, wenn der Kompost von beiden Seiten durch Hecken geschützt ist, dies garantiert einen gewissen Windschutz. 

  1. Die untere Schicht eines Komposthaufen zu besteht aus leicht groben Material, etwa Blätter, Zweige oder Stengel. Die Zweige sollten dabei höchstens fingerdick sein und in etwa zehn Zentimeter dicke Stücke zerschnitten werden. 
  2. Diese erste lockere Grundschicht stellt die Belüftung des Komposthaufens auch von unten sicher. 
  3. Die nächste Schicht besteht aus einer Lage altem Kompost, hierdurch ist sichergestellt, dass die Mikroorganismen die lockere Grundschicht zersetzen können. 
  4. Die nächste Schicht besteht aus frischen, organischen Abfällen. Dazu eignet sich am besten frisch gejähtetes Unkraut. Das Unkraut wird im Komposthaufen zersetzt und wächst nicht weiter.
  5. Nach jeder Schicht mit wieder etwas reifer Kompost darüber gestreut, womit jedes Mal wieder der Kompost geimpft wird, damit die Mikroorganismen in jeden Winkel gelangen können. 
  6. Die nächste Schicht aus Rasensschnitt sollte nicht dicker sein als fünf Centimeter, das Material sollte dabei schön locker liegen. 
  7. Ein Komposthaufen, der gesund verrottet, besteht immer aus einer Schicht frischen organischen Materials und dazwischen fein verteilter reifer Kompost. 
  8. Die abschließende Schicht bildet wieder eine Lage aus reifem, fertigen Kompost. Um den Komposthaufen vor dem Austrocknen zu schützen, bietet sich eine Schicht aus Laub an. 
  9. Alternativ kann man auch eine alte Wolldecke verwenden. Die minimale Reifezeit des Haufens beträgt etwa drei Monate.

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