Foto: Shutterstock.com

Gartengrill selber mauern? - So geht´s

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:26
Den eigenen Gartengrill mauern ist gar nicht schwer, aber das Grillen macht viel mehr Spaß damit

Gibt es etwas schöneres als einen wunderschönen Sommerabend mit Grillen im Garten ausklingen zu lassen? Oder auch ein Grillabend mit Freunden ist immer etwas ganz besonderes, noch viel mehr Spaß, macht das Grillen aber, wenn man behaupten kann, den Grill habe ich selber gebaut. Schwer ist das nicht und mit ein wenig Übung, kann so einen Grill auch jeder selber mauern. Gut ist es nur immer, wenn man sich vorab ausreichend Informationen einholt und zudem sollten alle Baumaterialien griffbereit sein. Deshalb ist es auch empfehlenswert, wenn eine Liste erstellt wird, was alles für den Bau benötigt wird. Selbstgebaute Grills haben in der Regel den Vorteil, dass diese eine eindeutig längere Haltbarkeit haben, als diejenigen, die man kaufen kann.

  • Bevor mit dem Bau begonnen wird, ist es wichtig, die Planung zu machen. 
  • Zudem ist es gut, wenn einen genaue Bauanleitung erstellt wird. 
  • Auch der Platz, wo der Grill stehen sollte, ist genaustens zu überdenken. 
  • Auch die Größe ist von Bedeutung, diese sollte ebenfalls genau überlegt werden. 
  • Über die Bauart des Grills sollte man sich im Übrigen, vor der Planung einig sein. 
  • Ganz wichtig ist es, dass der Grill auf einem festen Untergrung gebaut wird. 

  • Schamott Steine
  • Mörtel für Steine
  • Maurerehammer 
  • Maurerkelle
  • Wasserwaage
  • Grillrost 
  • Winkel

 

 

Gartengrill mauern - Arbeitsanleitung

  1. Zuerst beginnt man damit, die Bodenplatte zu legen, diese kann aus Beton oder einer feuerfesten Platte sein. 
  2. Auf den feuerfesten Untergrund, wird nun eine Lage Mörtel aufgebracht, diese muss glatt und eben gezogen werden, denn diese ist Grundlage für die erste Reihe der nun folgenden Steine. 
  3. Nun bringt man also die erste Reihe Steine an, hier sollte genausten gearbeitet werden und den perfekten und gerade Sitz sollte man immer mit einer Wasserwaage überprüfen. Zudem macht es Sinn einen Winkel zu verwenden, um festzustellen, dass alles gerade und eben im Winkel gemauert wird. 
  4. Die Zweite Reihe Steine wird nun versetzt aufgelegt. das bedeutet, dass die zweite Reihe so aufgesetzt wird, dass nun die Steine in der Mitte der ersten Reihe aufgestezt werden. Die Technik nennt die Läuferverbund und bringt dem Grill bessere Stabilität. Selbstverständlich darf der Mörtel nicht vergessen werden. Dieser kommt immer auf die bereits gesetzten Steine.
  5. Zwischendurch muss immer der überschüssige Mörtel, mit einer Maurerkelle entfernt werden. 
  6. So geht man nun vor, bis die gewünschte Höhe erreicht ist. 
  7. Jezt müssen nur noch die Halterungen für den Rost angebracht werden. Darüber bringt man nochmals zwei Reihen Steine und der Grill ist eigentlich nun schon fast Einsatzbereit. 
  8. Zum Schluß aber sollte nochmals geprüft werden, ob alles gerade ist, dafür kommt wieder die Wasserwaage zum Einsatz. 
  9. Der Grill sollte erst eingeweiht werden, wenn der Mörtel vollkommen ausgetrocknet ist. 

Kommentare