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Als Deutscher in Österreich einen Zweitwohnsitz anmelden: Anleitung und Tipps

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:30
Wie sicherlich viele wissen, zieht es auch immer mehr Deutsche in die Schweiz und nach Österreich.
Nicht ganz unschuldig daran sind die wunderschönen Landschaften in diesen beiden Ländern. Österreich und die Schweiz zeichnen sich durch traumhafte Berglandschaften aus. Und wer möchte schon keinen Zweitwohnsitz dort, wo andere gerne ihren Urlaub (im Winter und/oder im Sommer) verbringen?

Bitte beachten

  • In Österreich sehen die Bestimmungen und die möglichen Voraussetzungen für einen Zweitwohnsitz unterschiedlich aus
  • Je nach Bundesland und Region gibt es unterschiedliche Restriktionen beim Erwerb eines Zweitwohnsitzes, u.a. genauso auch für alle EU-Ausländer
  • Im Regelfall kann man nur im sogenannten Flächenwidmungsplan der jeweiligen Gemeinde, Objekte als Zweitwohnsitz erwerben bzw. als Zweitwohnsitz anmelden, welche als "Freizeitwohnsitz" ausgewiesen sind
  • Letztendlich muss man sich im Klaren sein, dass es gar kein so leichtes Unterfangen ist, ein Zweitwohnungssitz in diesem Land zu haben bzw. zu bekommen und des Weiteren dann diesen auch dauerhaft zu finanzieren

Anleitung und Tipps

  • Zunächst einmal ist zu sagen, dass Deutsche, die an einem Zweitwohnsitz in diesem Land interessiert sind, häufig sehr lange nach einem passenden Objekt suchen. Das liegt ganz einfach daran, dass das entsprechende Objekt eine "Freizeitwidmung" haben muss, um als Zweitwohnsitz verwendet werden zu dürfen. Und das haben bekanntlich nicht allzu viele Immobilien. Zudem kommt das Problem hinzu, dass diese Immobilien im Normalfall sehr begehrt sind, wodurch natürlich auch der Kaufpreis enorm steigen kann. Also auch finanziell gesehen ist dies kein leichtes Unterfangen.
  • Zudem gestalten sich die gesetzlichen Grundlagen für die Besteuerung der Ferien- bzw. Zweitwohnsitze in den österreichischen Bundesländern sehr unterschiedlich. Wenn Du tatsächlich darüber nachdenkst, einen Zweitwohnsitz in Österreich zu haben, dann musst Du unbedingt bei der zuständigen Gemeinde nachfragen, ob eine Zweitwohnsitz-Abgabe gefordert wird und wenn ja, in welcher Höhe.
  • Fakt ist, dass man sich natürlich für einen Zweitwohnsitz anmelden muss. Das kann Steuerausgaben mit sich ziehen. Zudem sollte man dabei beachten, dass auch so bei einem Zweitwohnsitz Kosten anfallen. Geht in der Wohnung was kaputt muss das schließlich auch gezahlt werden. Auch Strom- und Wasserkosten sollte man dabei nicht vergessen!
  • Finanziell gesehen ist es auf jeden Fall ebenfalls ein schwieriges Unterfangen. Wer sich nicht sicher ist, ob er/sie sich einen Zweitwohnsitz leisten kann, sollte lieber auf Abstand mit diesem Gedanken gehen.

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