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Aluminium vs. Holz: Materialvergleich

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:36
Im Bereich Haus- und Gartenbau stehen viele Baustoffe zur Verfügung.
Zwei Beispiele sind Holz und Aluminium. Sie zeichnen sich durch ein hohes Maß an verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten aus. Trotzdem unterscheiden sie sich hinsichtlich ihrer Eigenschaften. Dieser Materialvergleich dient zur Veranschaulichung.

Der Direktvergleich

Holz: Ein Baustoff mit Gemütlichkeit
Holz überzeugt nicht nur durch Funktionalität, sondern auch durch Behaglichkeit. Durch das Bauen mit dem natürlichen Baustoff wird gleichzeitig ein nachhaltiger Beitrag für unsere Umwelt geleistet. Die natürliche Beschaffenheit hat Einfluss auf die Eigenschaften. Mit einem Wert von 0,22 W/mK ist Holz ein weniger guter Wärmeleiter. Darüber hinaus kann sich die Dichte, die in der Regel zwischen 200 kg/m³ und 1200 kg/m³ liegt, bei Feuchtigkeit oder Trockenheit verändern. Die Zugfestigkeit liegt bei 10 % und die Druckfestigkeit bei 50 %.

Aluminium: Modernität und Zweckmäßigkeit
Im Gegensatz zu Holz ist Aluminium kein natürlicher, sondern ein künstlich erzeugter Baustoff. Obwohl Aluminium über eine hohe Zugfestigkeit von 49 % verfügt, kann es sehr leicht gebogen und geformt werden. Es ist sehr beständig, hat gute Wärmeleitfähigkeiten und eine hohe Korrosionsbeständigkeit.

Ein Gartenzaun aus Holz oder Aluminium?
Der Materialvergleich hat eindeutige Unterschiede zwischen Holz und Aluminium aufgezeigt. Welcher Baustoff eignet sich besser für den Bau zum Beispiel eines Gartenzaunes? Beide Stoffe erweisen sich dahingehend als geeignet. Allerdings existieren auf beiden Seiten Vor- und Nachteile:

Stabilität
Aufgrund der geringen Druck- und Zugfestigkeit von Holz, eignet sich Aluminium
besser. Es ist weniger porös und sichert dadurch längere Haltbarkeit des Gartenzaunes.

Ausstrahlung
Holz ist gemütlich. Aluminium ist modern.

Feuchtigkeit
Holz reagiert sehr empfindlich auf Feuchtigkeit. Es kann quellen oder schwinden. Aluminium ist dagegen resistent. Starke Feuchtigkeit oder Trockenheit können einem Gartenzaun aus Aluminium nichts anhaben.

Flexibilität
Aluminium ist im Vergleich zu Holz sehr flexibel. Es kann leicht gebogen und geformt werden. Dadurch können Formen und Verzierungen des Gartenzaunes einfacher bearbeitet werden.


Grenzenlose Einsatzmöglichkeiten
Es gibt noch viele weitere Anwendungsgebiete im Haus- und Gartenbau als Gartenzäune. Mit Holz oder Aluminium kann die Fassade eines Gebäudes zu einem optischen Highlight aufgewertet werden. Holz strahlt Gemütlichkeit und Wärme aus. Daher wird es gern genutzt, um Wände oder Decken zu gestalten. Im Garten kann es für den Bau von Terrassen oder Gartenwegen genutzt werden.

Aluminium hingegen überzeugt durch Modernität und Zweckmäßigkeit. Es kann unter anderem für Türen, Dächer, Innenwände, Decken und Fensterrahmen genutzt werden. Es kann auch im Gartenbau eingesetzt werden, zum Beispiel für einen Sonnenschutz. Andere Möglichkeiten sind: Wintergärten, Carports oder Rasenkanten.

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