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Bessere Raumluft mit Luftbefeuchtern - Wie macht man's richtig?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:57
Für's Wohlbefinden ist nicht nur die Temperatur, sondern auch die richtige Luftfeuchtigkeit wichtig.

Eine gesunde Raumluft ist das A und O des Wohlbefindens. Neben der Temperatur spielt auch die relative Luftfeuchtigkeit eine entscheidende Rolle. Sie sollte weder zu hoch, noch zu niedrig sein. Optimal ist ein Wert zwischen 40% und 70%. Bei 100% relativer Luftfeuchte würde es zur Kondensation kommen. Dabei kann warme Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen, als kalte. Im Sommer ist die relative Luftfeuchtigkeit im Haus allgemein höher, als im Winter, weil nicht geheizt wird, daher herrscht drinnen wie draußen nahezu dieselbe Luftfeuchte. Anders im Winter, wenn geheizt wird, ganz besonders bei Frostwetter. Dann ist die Außenluft schon an sich trocken. Wird sie dann nach dem Lüften im Haus erwärmt, so kann sie aufgrund der Erwärmung noch mehr Feuchtigkeit aufnehmen, als im kalten Zustand. Folge: Die relative Luftfeuchtigkeit sinkt, die bekannte trockene Heizungsluft, die nicht nur den Menschen, sondern allzu oft auch Zimmerpflanzen zu schaffen macht. Häufig kommt es in trockener Zimmerluft zu elektrostatischen Aufladungen.

  • Darauf achten, das die Raumluft nicht zu feucht wird, möglichst nicht über 70%. Sonst besteht die Gefahr der Schimmelbildung. Unbedingt regelmäßig lüften, und zwar so, dass innerhalb weniger Minuten die gesamte Raumluft erneuert wird, also am besten kurzzeitig Durchzug machen, dann Fenster wieder schließen.
  • Kein Dauerlüften, da dadurch zuviel Energie verschwendet wird.
  • Nicht zu viele Zimmerpflanzen in zu kleinen Räumen unterbringen, dadurch könnte die Luft auch zu feucht werden und Schimmel entstehen.
  • An kalten Stellen kann sich dann sogar Kondenswasser bilden, was die Schimmelbildung noch zusätzlich fördert.

  • Ein sogenanntes Hygrometer zum Bestimmen der relativen Luftfeuchte.
  • Ein Raumluftbefeuchter, ideal ist auch ein Zimmerspringbrunnen.
  • In kleinen Räumen reicht mitunter schon ein Topf mit Zyperngras.

1. Im Sommer werden Raumluftbefeuchter im allgemeinen nicht benötigt. Man sollte ohnehin zunächst prüfen, ob eine zusätzliche Luftbefeuchtung überhaupt notwendig ist.

2. Bei der Wahl des richtigen Raumluftbefeuchters spielt natürlich in erster Linie die Raumgröße in Kubikmeter eine entscheidende Rolle.

Am besten lässt man sich hier von einem Fachmann beraten, viele Raumluftbefeuchter reinigen die Luft zusätzlich noch, und die gewünschte Luftfeuchte lässt sich regulieren.

3. Für kleinere Räume reicht schon ein Zimmerspringbrunnen, um das Raumklima zu verbessern. Die gibt es in den verschiedensten Ausführungen. Manche enthalten einen Ultraschallzerstäuber, so dass das Wasser zu feinen Nebeltröpfchen zerstäubt wird. Zimmerspringbrunnen haben den Vorteil, dass sie zudem sehr dekorativ sind. Man bekommt sie in allen möglichen Ausführungen in vielen Baumärkten und Warenhäusern, das gilt übrigens auch für alle anderen Arten von Luftbefeuchtern.

4. Sogar Zimmerpflanzen können die Luft befeuchten und das Raumklima verbessern, einige sogar in ganz besonderen Maße, z.B. das Zyperngras. Das sieht natürlich auch sehr dekorativ aus und Zimmerpflanzen haben den Vorteil, dass sie keine Energie verbrauchen.

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