Foto: Shutterstock.com

Bodenausgleichsmasse und Trockenestrich - Richtiger Umgang

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:29
Der erste Schritt vor dem Verlegen von Teppichen, Laminat, PVC oder Fliesen ist das Vorbereiten von Böden.
Bodenausgleichsmasse oder Trockenestrich schaffen einen ebenen Untergrund. Es ermöglicht Trittschalldämpfung und Isolierung und ist Grundlage gelungenen Renovierens von Böden. Du benötigst Haftgrund, Bodenausgleichsmasse und einen Spachtel zum Entfernen alter Klebereste oder anderer Materialien. Verlegst Du einen Trockenestrich, brauchst Du eine Dampfsperre, Randdämmstreifen, Trockenschüttung, Platten zum Verlegen, Hölzer für den Unterboden, Leim und eine Bohrmaschine.

Fußböden mit Bodenausgleichsmasse renovieren

  • Vor dem Auftragen von Bodenausgleichsmasse auf den Fußboden befreist Du den Untergrund von allem, das zum vorherigen Belag gehört. Das sind Reste von Mörtel, Klebern oder Farben. Glatte Flächen aufrauen und Haftgrund verwenden gibt der Ausgleichsmasse Halt.
  • Es verhindert Blasenbildung, und das Auftragen des Haftgrunds bewirkt effizientes Wirken der Masse. Ist die Fläche trocken und sauber, gießt Du sie, angerührt nach Angaben des Herstellers, gleichmäßig auf.
  • Sie verläuft und ist selbstfließend. So bildet sie einen planen Untergrund. Nach einem Tag, an dem der Boden trocknet, ist der Boden bereit für das Verlegen von Fliesen oder das Verarbeiten anderer Materialien.

Wie funktioniert das Verlegen des Trockenestrichs?

  • Trockenestrich isoliert und dämpft den Schall von Schritten, besonders bei harten Belägen wie Fliesen. Du verwendest dafür Platten aus Gipskarton oder anderem Material, wie Platten mit integrierter Dämmung. Die Platten sind leicht zu heben und zu verlegen. Randdämmstreifen verhindern Kontakt der Platten mit Wänden. Sie benötigen ebenen Untergrund, den Du mit einer Trockenschüttung erreichst.
  • Diese besteht aus Granulat von Bimssteinen oder anderen mineralischen Stoffen und gleicht Unebenheiten aus. So bekommt der Boden ein einheitliches Niveau. Als Sperre für Feuchtigkeit legst Du die Fläche mit einer Dampfsperre, die aus Folie besteht, aus. Holzbalken von mehreren Zentimetern Höhe, auf entsprechende Länge zugeschnitten, verschraubst Du im Abstand von etwa 60 cm mit dem Unterboden.
  • Du füllst die Trockenschüttung ein und ebnest sie mit einer Latte. Auf diese Konstruktion verlegst Du die Platten. Ohne deren Kontakt zu Wand und Rohren bleiben Schallübertragungen aus. Sie schließen bündig aneinander an. Ein Falz, auf den Du Leim aufträgst, verbindet sie sicher miteinander. Zusätzlich verschraubst Du sie. Der Estrich ist nach dem Verlegen begehbar und für weitere Vorhaben vorbereitet.

Kommentare