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Bodenausgleichsmasse verlegen? - So geht's

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:09
Wichtig sind Werkzeug und Materialien.

Um eine Bodenausgleichsmasse selbst verlegen zu können, brauchst Du einige Werkzeuge und Materialien, welche ein erfahrener Heimwerker normalerweise in der Hobbywerkstatt hat. Das wichtigste Werkzeug ist die Bohrmaschine, diese kann mit einem erforderlichen Rühraufsatz versehen werden, welcher für das anrühren der Bodenausgleichsmasse zwingend notwendig ist. Angerührt wird die Masse in einem dafür vorgesehenen Anrührgefäß, welches ein Fassungsvermögen von mindestens 20 Liter aufweisen sollte. Weitere wichtige Hilfsgegenstände, wie eine spezielle Kelle, welche zum verteilen der Ausgleichsmasse gebraucht wird, einen Besen sowie eine Folie als Unterlage zum Anruehreimer. Bei der Auswahl der zu verarbeitenden Bodenausgleichsmasse solltest Du auf die gegebenen Untergrund achten, ebenso muss bei einer im Raum befindlichen Fußbodenheizung ausreichend abgedichtet werden, das keine Masse an die Schläuche der Heizung im Fußboden gelangen kann.

  • Die wichtigste Grundvoraussetzung, ist eine von Staub befreiter Untergrund, wobei Du eventuell vorhandene Risse oder Löcher ausbessern musst. Damit die verarbeitete Bodenausgleichsmasse auch fest am Untergrund haftet, muss der Untergrund mit einem geeigneten Tiefgrund behandelt werden und entsprechend austrocknen.
  • Beim eigentlichen verlegen der Bodenausgleichsmasse musst Du insbesondere darauf achten, das immer gegenüber der Tür angefangen wird. Beim Gießen der Ausgleichsmasse auf den Untergrund, auf gleichmäßige Verteilung achten und in einer ausreichenden Entfernung von 50 Zentimeter verteilt werden.
  • Mit einer speziell gezahnten Kelle, kannst Du die Fließeigenschaft der Ausgleichsmasse unterstützen. Mit einen harten Besen kannst Du spätere Blasenbildung beeinflussen und somit unschöne Unebenheiten zu vermeiden.

  1. Du solltest beim Bodenausgleichsmasse verlegen immer auf eine angemessene Raumtemperatur achten, welche nicht unter 25 Grad Celsius liegen darf. Sollte eine Fußbodenheizung eingebaut sein, musst Du diese vor Beginn der Verlegearbeiten unbedingt abschalten. 
  2. Beim Anrühren der Bodenausgleichsmasse, musst Du unbedingt darauf achten, das immer nur soviel Masse angerührt wird, wie Du auch in der entsprechenden Abbindezeit verarbeiten kannst, wobei erforderliche Reifezeiten mit eingerechnet werden müssen.
  3. Auf jeden Fall ist zum Anrühren reines Leitungswasser zu verwenden und genau auf das vom Hersteller angegebene Mischverhältnis zu achten. Das Anrühren solltest Du bei niedriger Drehzahl und gleichmäßigen Bewegungen durchführen um eventuelle Klumpenbildung zu vermeiden.
  4. Kaltes Wasser trägt zur Verlängerung der Abbindezeit bei, wogegen warmes Wasser diese erheblich verkürzt. Zusatzstoffe darfst Du nur verwenden, wenn diese vom Hersteller zwingend empfohlen werden. Bereits abbindende Masse kannst Du nicht mehr verdünnen und solltest Du diese nicht bereits verarbeitet haben, ist diese unbrauchbar geworden.
  5. Dämmstreifen an den Wänden, Pfeilern oder Schornsteinen dienen der Vermeidung eventueller Beschädigungen durch entstehende Risse. Beim eigentlichen Bodenausgleichsmasse verlegen, solltest Du unbedingt darauf acht geben, das keine Masse über Randstreifen läuft. Sollten sich im Fußboden eventuelle Dehnfugen befinden, solltest Du diese auf jeden Fall übernehmen. Silikon wird in diesem Fall als Ausgleichshöhe verwendet werden.

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