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Die 5 schlimmsten Irrtümer bei der Sanierung vom Haus

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:21
Die Sanierung vom Haus ist eine sinnvolle Sache. Aber nur, wenn man es auch richtig macht.

Die Sanierung vom Haus ist eine sinnvolle Sache. Aber nur, wenn man es auch richtig macht. Viele Gebäudebesitzer verzichten auf Sanierungsmaßnahmen, weil sie diesbezüglich falsche Befürchtungen haben. Der Grund dafür ist einfach erklärt: Leider haben sich einige Irrtümer bei der Sanierung vom Haus verbreitet, die von vielen Leuten einfach so als richtig wahrgenommen wurden. Da ich in der Vergangenheit immer wieder auf solche Irrtümer bei der Sanierung aufmerksam geworden bin, möchte ich diesen Artikel nutzen, um einiges klarzustellen und mit diesen endgültig aufzuräumen. Das sind die fünf größten Irrtümer bei der Sanierung vom Haus.

  • Im Allgemeinen geht es bei der Sanierung um eine Reduktion des Energieverbrauchs bei Heizung, Warmwasser etc.
  • Dies geschieht üblicherweise durch Modernsierungsmaßnahmen.
  • Im Vorfeld macht es Sinn, ein umfangreiches Sanierungskonzept erstellen zu lassen
  • Wichtig ist vor allem das Preis-Leistungsverhältnis, also die Relation von Kosten und Nutzen.

Irrtümer bei der Sanierung vom Haus – die 5 größten

1. Die Sanierung von alten Häusern lohnt sich nicht

Viele Hausbesitzer betrachten eine Sanierung von Altbau-Gebäuden als sprichwörtliches Fass ohne Boden. Das stimmt allerdings nicht, wenn man im Vorfeld umfangreiche Analysen durchführen lässt und die Maßnahmen gut plant. Damit am besten Experten von bewährten Energieunternehmen beauftragen. Auch aus einem Altbau kann ein sehr energieeffizientes Haus werden!

 

2. Fenster sollen nicht isoliert werden, da die Raumluft so nicht zirkulieren kann

Auch das ist völliger Schwachsinn. Fakt ist, dass durch undichte Fenster der Energieverbrauch steigt und somit auch die Heizkosten deutlich höher werden. Man heizt viel mehr, als man eigentlich müsste. Für ein gutes Raumklima sorgt es auch nicht, da man den Luftaustausch nicht kontrollieren kann. Sinnvoll ist nur eines: Regelmäßiges und vor allem richtiges Lüften der Wohnräume!

 

3. Die Dämmstoffe sind in der Herstellung schlecht für die Umwelt
Natürlich ist es richtig, dass für das Herstellen von Dämmstoffen einiges an Energie verbraucht wird. Diese stellen sich ja auch nicht von selbst her. ;-) Allerdings gibt es kaum Maßnahmen, die mehr Heizenergie einsparen können, als eine gute Dämmung. Jedenfalls wurde von Experten immer wieder bestätigt: Die Herstellung von Dämmstoffen verbraucht nicht mehr Energie, als sie in der Zukunft einsparen wird.

 

4. Wärmedämmung führt unweigerlich zu Schimmelbildung
Immer wieder hört man es: Weil die Luft angeblich nicht mehr zirkulieren kann, entsteht durch Sanierungsmaßnahmen Schimmel in den Wohnräumen. Das stimmt aber nicht. Schimmel entsteht nämlich durch Fehler beim Hausbau. Auch falsches Lüftungsverhalten führt früher oder später zu Schimmel. Wärmedämmung an sich hat keine negativen Auswirkungen in Bezug auf die Schimmelbildung. Ganz im Gegenteil: Unzureichend Isolierte Wände fördern sogar die Schimmelbildung!

 

5. Gute Wärmedämmung muss immer innen liegen
Das stimmt nur bedingt. Zwar werden die besten Sanierungsmaßnahmen in der Tat oft von innen durchgeführt, dies gilt aber nicht überall. Beispielsweise ist es beim Dach am sinnvollsten, eine Wärmedämmung direkt auf dem Dach durchzuführen. Andere Dämmungen verkleinern außerdem den Raum direkt unter dem Dach.

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