Foto: Shutterstock.com

Die dichtet man mit Fugenmasse ab?

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 13:48
Sauberes Arbeiten ist ebenso wichtig wie die Wahl der richtigen Fugenmasse.

Fugenmasse gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, die Art der Masse richtet sich nach deren Einsatzbereich. Grundsätzlich werden Baufugen, egal ob bei Fenster- oder Sanitärinstallationen, mit einer Fugenmasse aus einer Kartusche gefüllt. Sauberes Arbeiten ist ebenso wichtig wie die Wahl der richtigen Fugenmasse. Einen universell einsetzbaren Dichtstoff gibt es nicht, daher verwenden Handwerker bei schwierigen Untergründen einen sogenannten Primer zum besseren Halt.

  • Die Dichtstoffe sind alle chemisch zusammengesetzt und können die Atemwege reizen. Es sollte immer für ausreichend Belüftung gesorgt werden. 
  • Die Verarbeitung der Dichtmasse ist ansonsten ungefährlich, sie kann problemlos mit den Fingern berührt werden. 
  • Die Hände nach dem Arbeiten verständlicherweise waschen.

  • Fugenmasse
  • Silikonspritze (auch Kartuschenpresse)
  • eventuell Primer
  • breites Klebeband
  • dünner Spachtel
  • etwas Seifenlauge

  1.  Zu Beginn der Arbeiten wird der Untergrund gereinigt, er sollte frei von Staub und Öl sein. Stark verschmutzte Flächen können mit einem alkoholischen Reiniger gesäubert werden.
  2. Für ein sauberes Arbeiten werden die Fugenränder mit dem Klebeband abgeklebt.
  3. Für einen besseren Halt kann der Primer eingesetzt werden, das ist allerdings nicht unbedingt notwendig. 
  4. Er wird auf den Untergrund dünn aufgetragen und sorgt für eine Haftungsverbesserung. Nach kurzer Einwirkzeit, knapp zwei bis fünf Minuten, kann die Arbeit fortgeführt werden.
  5. Die Fugenmasse wird geöffnet, der beiliegende Verschluss aufgedreht und in die Kartuschenpresse geschoben. 
  6. Die Masse wird nun, möglichst in einem Zug ohne Absetzen, in den Freiraum ausgespritzt. Der Hohlraum muss dabei komplett ausgefüllt werden. Dabei sollte lieber etwas zu viel als zu wenig Masse verwendet werden.
  7. Mit dem Spachtel wird die Masse nun eingedrückt und überstehende Fugenmasse entfernt. Anschließend kann das Klebeband vorsichtig entfernt und entsorgt werden.
  8. Zum Abschluss der Arbeiten wird der Dichtstoff mit einem Finger, der zuvor in Seifenlauge getaucht wurde, nachgeglättet. 
  9. Letzte Unebenheiten können so beseitigt werden. Nach spätesten 24 Stunden ist die Fuge ausgehärtet.

Kommentare