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Drainagerohr-Einbau: Alles was man wissen muss

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:33
Wie man ein Drainagerohr verlegt.

Wer ein Haus baut und hierbei von vielen attraktiven Vorzügen profitieren möchte, der kommt um das Verlegen eines so genannten Drainagerohrs nicht herum. Doch worum handelt es sich hierbei eigentlich? Eben dieser Frage wird im Folgenden detailliert nachgegangen, wobei auch die Punkte zur Sprache kommen, auf die man beim Einbau auch laut Meinung von Experten unbedingt achten sollte.

Bitte beachten

  • Schaufel, Minibagger, Drainagerohr DN300, Leerkies (Körnung 8/16), Filtervlies (Rollenware, Spülschächte DN300, Kontrollschacht DN1000 oder Sickerschacht und Rüttelplatt 
  • gewissenhafte Ausführung der notwendigen Arbeitsschritt
  • auf hohe Dichtheit der Draingage-Elemente achten
  • Das Drainagerohr als essentielles Element am eigenen Haus

    Unter dem Begriff Drainage versteht man ein Rohrsystem, das in der Ausschachtung rund um die eigenen vier Wände ins Erdreich gelegt wird. Es ist dafür verantwortlich, sämtliches Sickerwasser zu zentrieren und dann abzuführen. Auf diese Weise soll eine übermäßige Aufnahme des Bodens mit Wasser verhindert werden, was im schlimmsten Fall auch statische Probleme hervorrufen kann. Auf diese Weise lassen sich Kellerwände effektiv trocken halten, was eine auf Jahre gesehene Beschädigung effektiv verhindern kann. Damit man sich letzten Endes allerdings genau dieser Vorteile sicher sein kann, sollte beim Verlegen die ein oder andere Sache bedacht werden, wie im nächsten Abschnitt genauer erläutert. 

    Die wichtigsten Punkte beim Einbau eines Drainagerohrs

    Da es sich hierbei um ein mitunter empfindliches System handelt, sollte man in keinster Weise grob mit den Drainage-Rohren umgehen. Vielmehr sollte darauf geachtet werden, dass die einzelnen Elemente ineinander geschoben werden, ohne diese auch nur geringfügig zu beschädigen. Immerhin nimmt dies dann auch Einfluss auf die Dichtigkeit, weshalb der gewünschte Effekt nicht mehr gegeben wäre. Dringend benötigt wird für das Verlegen dieser Rohre neben einer Schaufel und einem Minibagger, die für ein zeitnahes Ausheben der Grube rund um die betroffene Immobilie sorgt, auch ein genormtes Drainagerohr DN300, eine ausreichende Menge an Leerkies (Körnung 8/16), um das optimale Milieu zu schaffen und auch Filtervlies, der als Rollenware erworben werden kann. Wer sich das Verlegen nicht in Eigenregie zutraut, sollte sich an einen Fachmann auf diesem Gebiet wenden. Immerhin soll dieses System über Jahrzehnte sicher die Kellerwände von Feuchtigkeit fernhalten und somit für einen auch noch nach vielen Jahren perfekten Zustand der Immobilie sorgen. Darüber hinaus werden natürlich auch noch Spülschächte DN300, ein Kontrollschacht DN1000 oder Sickerschacht, über den man den aktuellen Stand an Wasser überprüfen kann, sowie eine Rüttelplatte benötigt. Letztere ist von entscheidender Wichtigkeit, um nach getaner Arbeit und nachdem das Loch wieder zugeschüttet wurde, das Erdreich zu verfestigen und somit für einen robusten Untergrund zu sorgen. Sie sehen also, dass es beim Verlegen von Drainagerohren so einiges zu beachten gilt, um sich der besagten Vorzüge sicher sein zu können, auf die auch Sie nicht verzichten möchten!

     

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