Foto: Rafael Pankratz / flickr.com / cc

Ein Zukunftsausblick mit Kleinwindkrafträdern für Häuser

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:34
Kleinwindkrafträder: Der "grüne" Strom der Zukunft direkt bei Dir am Haus!

Kleinwindkrafträder: Der "grüne" Strom der Zukunft direkt bei Dir am Haus! Die pfiffigen Räder, die im Garten, auf dem Dach oder woanders am Haus installiert werden können, machen Windkraft für jeden nutzbar.

 

Der Markt boomt und die Zukunft verspricht eine deutliche Expansion, obwohl die ganze Sache jetzt noch in den Kinderschuhen steckt. So werden sich bald immer mehr umweltbewusste Hauseigentümer eine Kleinwindkraftanlage zulegen. Geforscht wird hierzulande jedenfalls schon eifrig.

Bitte beachten

  • Du solltest wissen, dass die Investition sich erst bei einer Windgeschwindigkeit von 7m/s lohnt.
  • Nie eine Anlage ganz ohne Erfahrungswerte kaufen.
  • Auf das IEC-Norm Zertifikat achten!

In folgendem Film kannst du dich über die generelle Situation der Windkraftenergie in Österreich erkundigen:

Alles über die Miniatur-Windräder

  • Die Kleinwindkrafträder dürfen nur maximal 70 kW erzeugen, ansonsten gelten sie nicht mehr als ''klein''. Die meisten Räder, die für private Haushalte bestimmt sind, leisten in der Regel sowieso nur zwischen 0,4 und 30 kW. Wirtschaftlich gesehen liegen derzeit die erzielten Werte zwischen 200 und 400 kW pro Stunde und pro Quadratmeter Rotorfläche.
  • Laut EEG zahlt der Netzbetreiber eine Vergütung wenn der Strom in das öffentliche Netz gespeist wird. Diese liegt in den ersten 5 Jahren bei 9,2 Cent pro Kilowattstunde. Wenn man alle Kosten von vorne bis hinten zusammenzählt, liegen mindestens 3.000 EUR Investitionskosten pro Kilowatt vor. 
  • Als Standort sollte ein offenes, wenig bebautes Gelände für die Anlage ausgesucht werden, damit die Windkraft auch optimal genutzt werden kann. Das scheint logisch: Denn je höher der Standort ist, desto höher ist ja dann auch der Ertrag.
  • Ohne Beratung von Profis und ohne Hilfe eines vereisungsfreien Windmessgerätes sollte man ein derartiges Projekt jedoch nicht auf die Beine stellen. Wenn am gewählten Standort schon andere Kleinwindkraftanlagen betrieben werden, kann man dank der Erträge die diese schon geleistet haben, leicht eine Prognose erstellen und somit nicht einfach ins Blaue bauen. 

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