Foto: Shutterstock.com

Gefrierbrand vermeiden? - So wird's gemacht

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:06
Gefrierbrand lässt sich ganz leicht vermeiden, wenn die Lebensmittel richtig verpackt werden.

Gefrierbrand entsteht immer dann, wenn die Lebensmittel, die eingefroren werden, diversen Temperaturschwankungen unterliegen. Bevor die Lebensmittel gefroren sind, muss die Temperatur stark absinken, wodurch sich auf dem Gefriergut das Wasser zu Eiskristallen bildet. Geht die Temperatur nun nur kurz in die Höhe, tauen die Eiskristalle auf und frieren später erneut ein. Dadurch wird zum Beispiel Fleisch nach dem Auftauen grau und verliert seinen Geschmack. Es ist zäh und wässrig, in vielen Fällen sogar ungenießbar.

  1. Wenn Lebensmittel eingefroren werden, dann muss das Gefriergut richtig verpackt werden. Dazu gibt es im Handel verschiedene Produkte die verwendet werden können.
  2. Fleisch, das eingefroren werden soll, ist nach Möglichkeit in einen Gefrierbeutel zu packen. Dieser muss so wenig Luft wie möglich enthalten, und sollte immer eng an dem Fleisch anliegen.
  3. Dann wird der Beutel mit einem kleinen Draht verschlossen, sodass keine Luft mehr in den Beutel eindringen kann.
  4. Andere Lebensmittel wie Gemüse kann ebenfalls in kleinen Beutel eingefroren werden. Oft ist es hilfreich, die Lebensmittel vorher kurz anzugaren und dann erst einzufrieren.
  5. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann die Zutaten auch vor Gefrierbrand schützen, indem er sie zuerst in Aluminiumfolie einwickelt, und danach in einem Gefrierbeutel sicher verpackt.
  6. Werden Lebensmittel aus der Gefriertruhe entnommen, sollte diese nicht länger als nötig offen bleiben.
  7. Ein weiterer Tipp ist, das einzifrierende Essen vorher für mindestens drei Stunden in den Kühlschrank zu stellen, danach sofort zu verpacken und dann so schnell wie möglich in den Froster zu legen.

Kommentare