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Letztes Update am 22.10.2014, 14:27

Im Sommer gehört für viele das Grillen einfach dazu. Doch bei den verschiedenen Arten ist es schwer, die Richtige auszuwählen. Genau aus diesem Grund haben wir Gas, Elektro und Kohle miteinander verglichen, die Vor- und Nachteile erörtert und einen eindeutigen Sieger unter den Grillmethoden gefunden.

Elektrogrill

  • Der Elektrogrill heizt relativ zügig auf und ist somit vor allem dann geeignet, wenn es schnell und ohne viel Arbeit gehen muss. Auch vorteilhaft ist, dass kein Rauch entsteht und man mit einem Elektrogrill auf jedem Balkon und mit manchen auch in der Wohnung grillen kann.
  • Der Nachteil bei dieser Grillart ist, dass günstigere Geräte nicht eine so hohe Temperatur erreichen, wodurch das Fleisch mehr Zeit benötigt, um gar zu werden und dadurch trockener werden kann. Auch geschmacklich kann ein Elektrogrill kein bisschen mit einem Gas- oder einem Kohlegrill mithalten, da das Feuer fehlt.
  • Dennoch ist diese Grillmethode sehr sicher, es gibt kein offenes Feuer und kein Austreten von Gas.

 

Gasgrill

  • Ein großer Vorteil beim Grillen mit Gas ist wie bei dem Elektrogrill, dass der Grill nahezu sofort einsetzbar ist und schnell heiß wird. Dafür muss lediglich das Gaus aufgedreht und der Grill entzündet werden. Zur Regulierung und Konstanthaltung der Temperatur müssen Sie nur den Drehschalter betätigen. Zudem kann ein Gasgrill auch geschmacklich einigermaßen mit einem Kohlegrill mithalten. Besonders für längere Grillparties, ist ein Gasgrill die richtige Wahl.
  • Leider gibt es bei einem Gasgrill auch so seine Nachteile bzw. Gefahren. Grills geringerer Qualität verfügen eventuell nicht über einen Gasstopp, wodurch unter Umständen Gas entweichen und eingeatmet werden kann. Zudem dürfen in der Nähe eines Gasgrills keine Feuerzeuge oder Streichhölzer betätigt werden.

 

Kohlegrill

  • Der eindeutige Sieger bei den Grillarten ist die Kohle-Variante. Nicht nur, dass sie die traditionellste Grillart ist, sie bietet viele Vorteile. Geschmacklich übertrifft das Grillen mit Kohle ganz klar Elektro und Gas. Das Fleisch aber auch das Gemüse wird saftig, rauchig und schnell durch. 
  • Ein großer Nachteil bei dieser Grillmethode ist ganz klar der Zeitfaktor. Um ein Durchglühen der Holzkohle zu erreichen, müssen mindestens 20 Minuten eingeplant werden, bei Briketts sind es gut 40 Minuten. Zudem ist der Rauch auf Dauer gesundheitsschädlich.
  • Trotz Allem ist das Grillen mit einem Kohlegrill immer noch die beliebteste Variante, weil besonders hier verschiedene Sachen auf einmal gegrillt werden können, da auf diesem Grill unterschiedliche Temperaturen genaustens verteilt werden können, indem man die entsprechende Anzahl an Kohle für bestimmte Bereiche im Grill verwendet. 
  • Auch lässt sich der bekannte ,,Grill-Geruch'', welchen man von Kohlegrills kennt, nicht durch Gas oder Elektro ersetzen, was auch für das Ambiente eines echten Feuers gilt.

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