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Haus bauen im Winter? - Worauf muss man achten?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:08
Der Hausbau ist eine der wichtigsten Entscheidungen im Leben.

Ein Haus zu bauen ist wohl, neben der Familiengründung, mit eine der wichtigsten Entscheidungen im Leben. Vieles spricht für einen Hausbau. Man muss im Alter keine Miete zahlen, man kann das Haus so herrichten und Nutzen, wie man es will und man hat ausreichend Platz für sich und seine Familie. Aber ein Hausbau ist auch finanziell sehr teuer und bedarf langer und intensiver Planung, um eventuellen Problemen vorzubeugen und um am Ende auch das Haus zu haben, das man haben will. Man sollte sich auch genau überlegen, wann man das Haus bauen will und was man dabei beachten muss.  Es ist nicht egal, um welche Jahreszeit man ein Haus anfängt zu bauen, denn von diesem Termin hängt es ab, wann das Haus bezugsfertig ist und ob man, jahreszeitlich bedingt, bestimmte Vorsichtsmaßnahmen treffen muss. Besonders ein Hausbau über den Winter ist schwierig, weil man einige wichtige Dinge beachten muss. Das Haus sollte zumindestens für den Bau im Winter, ein Dach und Fenster haben, damit das Haus ausreichnend geschützt ist. Ansonsten ist es für die Handwerker sehr schwierig, weiter zu arbeiten, da die Feuchtigkeit von oben fast schon ungehindert ins Haus eindringen kann. Um dies zu vermeiden müssen Folien angeklebt werden.  Besonders wichtig ist es, Schimmel im Rohbau zu vermeiden. Dieser entsteht, wenn zuviel Feuchtigkeit über einen zu langen Zeitraum in die Wände des Neubaus einzieht und dies geschieht leichter in nassen und feuchten Jahreszeiten, wie Herbst und Winter. Darum ist es vor allem wichtig, diesem Problem entgegenzuwirken und dafür zu sorgen, das die Wände trocken bleiben. Leider ist dies oft schwierig, weil in den Neubauten, oft nach keine Heizungen eingebaut sind. Elekrtrische Heizstrahler kosten zwar viel Geld und Strom, aber verhindern letztendlich, das die Wände zu nass werden und sich Schimmel bildet. Neben dem Heizen ist es auch wichtig, regelmäßig zu lüften. Hierbei ist Stoßluften sinnvoller, d.h. für eine kurze Zeit starken Gegenzug zu erzeugen um die angestaute Luft rasch auszutauschen. 

  • Sorgen Sie dafür das der Rohbau bevor der Winter einbricht ein Dach hat und Fenster, damit der Innenausbau nicht durch Feuchtigkeit behindert wird.
  • Im Rohbau unbedingt heizen, damit die Wände nicht zu nass werden und sich Schimmel bilden kann.
  • Auch wenn die Kosten für einen Heizstrahler und die Stromkosten für den Gebrauch hoch sind, es rechnet sich am Ende doch wieder, wenn Zusatzkosten für eventuellen Schimmelbefall von Wänden und Mobiliar wegfallen. Regelmäßig Stoßlüften.

  • Folien, bei fehlendem Dach
  • elektrische Heizstrahler, wenn keine Heizung vorhanden
  • Stromanschluß für die Heizstrahler
  • Lüften, durch offene Türen oder Fenstern

Schritte beim Hausbau im Winter

  1. Dach und Fenster für den Rohbau vor Wintereinbruch planen und aufsetzen bzw. einbauen.
  2. Elektrische Heizlüfter kaufen und verwenden, um die Wände trocken zu halten.
  3. Täglich Stoßlüften, um die feuchte Luft im Haus auszutauschen.

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