Foto: Shutterstock.com

Hauskauf: Sanieren oder neu bauen? - Auf diese Faktoren kommt es an

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:34
Ein Haus sanieren oder neu bauen, um es energiesparender zu gestalten

In Österreich müssen die Bewohner mit immer höheren Energiekosten rechnen, die an die Stromanbieter bezahlt werden müssen. Um diese Kosten senken zu können, reicht es meist nicht aus, nur Strom im Alltag zu sparen.

 

Mitunter lohnt es sich viel mehr, das ganze Haus zu sanieren, um entsprechend Energie sparen zu können. Die Sanierung kann auch direkt nach einem Hauskauf durchgeführt werden, um die jeweilige Immobilie energieeffizienter zu gestalten!

Hausbau vs. Haussanierung

Die Vorzüge einer Haussanierung zum Energiesparen

  • Durch die Sanierung wird vermieden, dass es nötig wird, das Haus neu bauen zu müssen.
  • Die Sanierung kann eine Energieeinsparung von bis zu 70 Prozent ermöglichen.
  • Das Sanieren kann meist günstiger als ein neuer Hausbau abgeschlossen werden.
  • Auch sehr alte Immobilien können durch die Sanierung auf den neusten Energiestandard gebracht werden.
  • Es gibt zahlreiche Sanierungsmöglichkeiten für jedes Gebäude.


Die nötige Sanierung eines Hauses

Wer sich beim Hauskauf für eine Immobilie entscheiden sollte, die älter als 50 Jahre ist, der sollte über eine schnellstmögliche Sanierung nachdenken. Der Grund hierfür ist, dass die Hausplaner vor der Energiekrise im Jahr 1970 nicht über einen energieeffizienten Bau nachgedacht haben.

 

Dementsprechend sind die Häuser vor 1970 sehr energieintensiv im Unterhalt, was hohe Kosten im Jahr verursachen kann! Aber auch bei Immobilien, die nach 1970 erbaut wurden, kann es sinnvoll sein, eine Sanierung durchzuführen, um den Energieverbrauch noch weiter zu senken. Entsprechend ist es vor einer solchen Sanierung sinnvoll, einen Fachmann zu engagieren, der den aktuellen Energiebedarf von der Immobilie berechnet. Dementsprechend schnell kann ermittelt werden, ob die Sanierung durchgeführt werden sollte.

 

Zu den wichtigsten Sanierungsarbeiten gehört zuerst einmal die Verbesserung der Wärmedämmung im Haus. Hierfür können alle Wände, die Decken und auch der Boden, mit einer hochwertigen Wärmedämmungsschicht versehen werden, durch die bis zu 34 Prozent Energie gespart werden kann. Die geschätzte Einsparung setzt sich dabei wie folgt zusammen:

  • 14 Prozent Dachdämmung.
  • 21 Prozent Fassadendämmung.
  • 9 Prozent Bodendämmung/Kellerdeckendämmung.


Weiterhin sollten natürlich auch alle alten Fenster in dem Haus ausgetauscht und durch Doppelglasfenster mit einem wärmedämmenden Rahmen ersetzt werden. Somit können nochmals 5 Prozent Energie eingespart werden!


Eine weitere Möglichkeit um den Energiebedarf in einem Haus nach der Sanierung zu senken, ist die Verwendung einer neuen Heizungsanlage. Hierbei zu benennen sind die modernen Holzpelletheizungen oder auch eine Wärmepumpe, durch die 20 bis 30 Prozent an Energie eingespart werden können. Bei der Holzpelletheizung werden sogenannte Pellets verbrannt, die aus Holzresten gepresst wurden.

 

Je nach Größe der Anlage, kann somit genug Wärme für einen Mehrpersonenhaushalt erzeugt werden. Bei der Wärmepumpe handelt es sich hingegen um eine Anlage, die die Erdwärme nutzt, um die Heizungen im Haushalt damit zu betreiben. Hierfür werden Wärmesonden bis zu 100 Meter in den Boden geschoben, um die Erdwärme aufzunehmen und für die Heizung umzuwandeln.

Die Durchführung der Sanierung

Wer sich statt für den Neubau der Immobilie für die Sanierung entschieden haben sollte, kann die nötigen Arbeiten natürlich alleine durchführen, sofern das nötige handwerkliche Geschick vorhanden ist. Je nachdem welche Sanierungsarbeiten dabei nötig sind, um das Haus möglichst energieeffizient zu gestalten, können die ganzen Arbeiten mehrere Wochen oder auch Monate dauern.

 

Um diese Bauzeit reduzieren zu können, lohnt es sich natürlich ein fachkompetentes Unternehmen zu engagieren, dass die Sanierung übernimmt. Somit ist nicht nur sichergestellt, dass die Arbeiten möglichst schnell abgeschlossen werden, sondern der Kunde kann auch noch mit einem guten Ergebnis rechnen.

Kommentare