Foto: Shutterstock.com

Herbstgesteck binden? - So geht´s

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:07
Man muss beileibe kein Künstler sein, um ein Herbstgesteck...

Man muss beileibe kein Künstler sein, um ein Herbstgesteck binden zu können. Vielmehr genügt es oftmals schon, die entsprechenden Utensilien zur Hand zu haben, um etwas Schönes, Dekoratives daraus zu gestalten. Überhaupt erfreuen sich Herbstgestecke nach wie vor einer großen Beliebtheit. Machen sie doch aus tristen Einrichtungsgegenständen, düsteren Haustüren oder -eingängen oder aus lieblos gestalteten Fensterbereichen echte Kunstwerke. Vorausgesetzt, die Herbstgestecke wurden auf individuelle und zugleich liebevolle Weise entwickelt und konzipiert. Im Übrigen gilt in diesem Zusammenhang - wie in vielen Bereichen des täglichen Lebens auch: Weniger ist oft mehr!

Bitte beachten

  • Stabilität ist bei einem Herbstgesteck von besonderer Wichtigkeit. Entsprechend solide sollte also das hierfür verwendete Material sein.
  • Wer mit besonderer Sorgfalt zu Werke geht, kann sicher sein, dass das Herbstgesteck, sofern es im Außenbereich (Garten, Haustür et cetera) angebracht wird, selbst heftigsten Winden und stärksten Regengüssen trotzen wird.

Dinge die benötigt werden

Zwei, drei Dinge genügen oftmals schon, um ein zauberhaftes Herbstgesteck zu fertigen. Dazu zählen unter anderem:

  • Basteldraht oder Blumendraht
  • getrocknetes Laub, Efeu oder Tannengrün
  • bunte, getrocknete Blüten (natürlich oder Kunstblumen - ganz nach Belieben)
  • Heißkleber
  • Drahtklemmen
  • Phantasie und Kreativität
  • Vielleicht ein paar Halloween-Accessoires

Bastelanleitung

  1. Zunächst gilt es, den (Bastel- oder Blumen-)Draht an den Enden zu einem Kreis zusammenzubinden. 
  2. Alternativ dazu bietet der Handel übrigens spezielle Kranzmuster, auf welche sich das Dekomaterial einfach befestigen lässt. 
  3. Wer dennoch auf Draht setzen möchte: es dürfen gern mehrere (bis zu zehn) einzelne gleichlange Stücke (etwa fünfzig bis achtzig Zentimeter) abgeschnitten und diese dann als Ganzes miteinander verbunden, verklebt oder verschweißt werden. 
  4. Dann heißt es: Moos, Efeu, Laub und Co. darauf zu befestigen. 
  5. Am besten mit einer Heißklebepistole. Wenn das Gebilde so langsam Gestalt annimmt, geht es an die Feinheiten. So dürfen Bändchen, kleine Blüten oder auch Halloween-Deko (im Mini-Format) aufgesetzt werden, die dem Kranz schon bald den letzten Schliff verleihen. 
  6. Wer sicher gehen will, steckt einige der Deko-Utensilien zusätzlich mit Drahtklemmen fest.
  7. Wurde Laub oder Efeu als Grundlage verwendet, bietet es sich an, das fertige "Kunstwerk" mit Haarlack einzusprühen (gleichmäßig)! Man sagt, auf diese Weise ließe sich die Haltbarkeit des Blattwerks ein wenig verlängern.
  8. Wer übrigens mag, kann einzelne Teile im Laufe der Zeit immer mal wieder austauschen. 
  9. Wer sich an den kleinen Kürbissen, den Pilzen oder den Bändchen zum Beispiel "sattgesehen" hat, kann ganz nach Lust und Laune später mal kleine Salzteigfiguren (Marke Eigenbau), Tannenzapfen oder Beeren einflechten. 
  10. Tipp: je robuster der Kranz konzipiert wurde, desto eher ist es möglich, ihn auch noch während der Winterzeit an der Tür hängen zu lassen. Natürlich mit den entsprechenden Accessoires!

Kommentare