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Kamin selber bauen? - So geht´s

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:13
Vor dem Kaminbau sollte der Schornsteinfeger herbeigezogen werden.

Bevor Sie den Kamin bauen, sollten Sie unbedingt den schornsteinfeger bestellen. Dieser kann Ihnen Sicherheitshinweise zum Bau geben, und muss den Kamin vor der Inbetriebnahme abnehmen. Erst dann dürfen Sie die selbst gebaute Feuerstätte nutzen.

  • Immer feuerfestes Material verwenden
  • Porenbeton
  • Dünnbettmörtel
  • Rauchrohre
  • Abgasleitungen
  • Stecksysteme
  • Spezialkleber

Kamin selber bauen - Hinweise

  • Bevor Sie den Kamin anbauen, sollten Sie das Stecksystem verarbeiten.
  • Dieses bekommen Sie im Baumarkt und im Fachhandel als Komplett-Paket. Hierbei müssen Sie laut der Anweisung des Herstellers dem Kaminabzug aufbauen.
  • In der Regel besteht dieser aus einer Außerverkleidung, in dessen Inneres Sie die Steine zu einem Abzugsrohr zusammenstecken und mit Spezialkleber verbinden müssen.
  • Auch hierzu kann Ihnen der Schornsteinfeger vorher die genauen Maße nennen, die Sie bei der Erstellung von einem Rauchrohr nicht überschreiten dürfen.
  • Erst wenn Sie also das Innenleben des Kamins erbaut haben, können Sie mit dem Bau der Feuerstätte beginnen.
  • Es ist wichtig, dass Sie den Kamin an allen Seiten gut und gründlich verkleiden. denken Sie dabei immer an die feuerfesten Baustoffe, die Sie verwenden müssen.
  • Aus Porenbeton können Sie dann eine Vorwand ziehen. Auch den Sockel und die Verkleidung können Sie aus Porenbeton fertigen.
  • Nachdem Sie auch den Sockel gebaut haben, können Sie nun das Kamineinbausystem einsetzen. Auch dieses bekommen Sie als Bausatz fertig zu kaufen.
  • Bevor Sie damit beginnen, ziehen Sie sich am Außenbereich eine Linie, und bauen Sie den Sockel für den Kaminaufbau dort hinein. So können Sie sicher sein, dass die Feuerstätte genau an den Platz kommt, den Sie vorher ausgemessen haben.
  • Nun können Sie den Einbausatz noch mit Porenbeton verkleiden und anschließend mit einem feuerfesten Material verspachteln und verputzen.
  • Vergewissern Sie sich, dass alles dicht ist und das Sie die Rauch und Abzugsrohre richtig miteinander verbunden haben.
  • Auch wenn Sie den Kamin nun fertig haben, dürfen Sie ihn noch nicht heizen. Bevor Sie die Feuerstätte nutzen, muss nochmals der Schornsteinfeger erscheinen, und die Feuerstätte abnehmen.
  • Er kontrolliert Ihre Arbeit, den Standplatz, die Anschlüsse und auch, ob Sie sich an die angegebenen Maße gehalten haben.
  • Sie können jedoch vorab testen, ob Qualm entweicht, oder ob der Kamin einen guten und sauberen Abzug hat. Dazu nehmen Sie ein Stück Zeitung, knüllen es zusammen und lassen es im Kamin abbrennen.
  • Tritt kein Qualm heraus, dann scheint alles dicht zu sein, und Sie sollten den zuständigen Schorsteinfeger zur Abnahme des Kamins bitten.
  • Stellen sich dabei Mängel ein, dann wird der Schornsteinfeger dafür eine Verbesserung und Beseitigung fordern, und erneut zur Abnahme bei Ihnen vorbeikommen.
  • Deswegen ist es wichtig, dass Sie von Anfang an sauber und ordentlich arbeiten, denn das spart nicht nur Zeit, sondern auch Geld und Nerven.

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