Foto: Shutterstock.com

Kinderzimmer streichen - Was gibt es zu beachten?

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:13
Der langersehnte Nachwuchs kündigt sich endlich an und plötzlich muss das ehemalige...

Der langersehnte Nachwuchs kündigt sich endlich an und plötzlich muss das ehemalige Arbeitszimmer in ein Kinderzimmer umgestaltet werden. Viele Eltern greifen automatisch in den Farbtopf, um dem Zimmer eine individuelle Note zu verleihen. Klassisch werden oft die Farben rosa für Mädchen und blau für Buben genommen, doch auch neutrale Töne wie orange, grün oder gelb halten immer mehr Einzug in die Kinderzimmer, da durch die steigenden Wohnungskosten eine Teilung mehrerer Kinder in eigene Zimmer nicht möglich ist. Das Kinderzimmer streichen nimmt einen immer größeren Stellenwert bei der Vorbereitung auf das Baby ein und so müssen auch einige Punkte beachtet werden, die im folgenden angeführt werden.

  1. Einige dich im Vorfeld mit deinem Partner, welche Farbe euch gut gefällt und überlegt, ob das Zimmer nur für ein Kind oder für mehrere genutzt wird oder werden soll. Es ist eine Überlegung wert, zu einer neutralen Farbe zu greifen, die für beide Geschlechter passt und das Zimmer in einem weiteren Schritt mit dekorativen Wandtattoos zu individualisieren.
  2. Eine gute Beratung im Fachhandel ist unumgänglich, damit auch Farben gekauft werden, die für Kinder gut verträglich sind und keine giftigen Stoffe enthalten. In diesem Punkt sollte auf jeden Fall die Qualität im Vordergrund stehen und ein tieferer Griff ins Geldbörsel riskiert werden.
  3. Nun benötigst du noch eine Malerausstattung: Pinsel, Rolle, Abdeckfolie, KLebeband zum Abkleben, eventuell Schablonen und Kleidung, die mit Farbspritzern bekleckert werden darf.
  4. Ist nun alles vorhanden, überleg dir, welche Wände du streichen möchstest. Nicht jede Wand muss bunt werden bzw. nicht bis zur Decke. Streifen, Punkte oder Muster mit Schablone können schöne Akzente setzen, die das Kinderzimmer streichen nicht nur abwechslungsreich werden lassen, sondern auch nicht drücken. Es gilt die Faustregel: je kleiner der Raum, desto sparsamer sollte mit der Farbe umgegangen werden, damit es nicht zu unruhig oder drückend wirkt. Kinder mögen klar strukturierte, helle, freundliche Räume.
  5. In der Schwangerschaft ist es ratsam, das Kinderzimmer streichen dem Partner zu lassen, denn die Dämpfe und die Anstrengung sind für die werdende Mutter nicht gut. Und plane auch ein wenig Zeit vor der Geburt dafür ein, damit der Geruch der frischen Farbe noch weichen kann, ehe das Baby das Kinderzimmer für sich beansprucht.
  6. Wenn du diese Punkte beachtest, steht einem harmonischen Kinderzimmer streichen nichts im Wege und dein Kind wird sich mit Sicherheit lange daran erfreuen.

Kommentare