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Luftbefeuchter in den Wintermonaten - Pro und Contra?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:13
Ein Luftbefeuchter kann im Winter nützlich sein, falls die Feuchtigkeit zu niedrig ist.

Die optimale Luftfeuchtigkeit in der Wohnung sollte zwischen 40 und 50% liegen. Allerdings ist auch eine konstante Temperatur und regelmäßiges Lüften im Winter sehr wichtig.

  • Hygrometer
  • Zimmerthermometer

Luftbefeuchter in den Wintermonaten

  • In der Regel sinkt die Luftfeuchtigkeit gerade in den kalten Monaten ab. Das kommt dadurch, dass die Heizung wieder in Betrieb genommen wird, und die warme Heizungsluft die Feuchtigkeit sinken lässt. Ist die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung aber zu niedrig, dann kann es sogar zu Beschwerden kommen.
  • Oft wird die Haut sehr trocken. Sie juckt und schuppt. Aber auch die Schleimhäute werden nicht mehr ausreichend befeuchtet, wodurch sich ein Kratzen im Hals bemerkbar machen kann. Zudem ist die Gefahr von Erkältungskrankheiten dann auch höher als sonst üblich.
  • Um zu sehen, ob bei Ihnen die Luftfeuchtigkeit zu niedrig oder zu hoch ist, benötigen Sie ein Hygrometer. Am besten ist ein Wert, der zwischen 40 und 50% liegt. Unterschreiten Sie diesen, dann sollten Sie einen Luftbefeuchter im Zimmer anbringen. Dadurch verringern Sie das Risiko von Erkältungskrankheiten, und können zudem auch Heizkosten sparen. Wenn die Luftfeuchtigkeit zu niedrig ist, dann wird die Temperatur oft niedriger empfunden, als sie wirklich ist. Feuchte Luft hingegen wird als wärmer empfunden.
  • Wenn Sie den Luftbefeuchter angebracht haben, dann sollten Sie aber auch darauf achten, dass die Werte nicht überschritten werden. Falls es zu feucht in Ihrer Wohnung wird, und diese Feuchtigkeit nicht entweichen kann, dann kann es zu einer Bildung von Schimmel kommen. Deswegen ist es wichtig, dass Sie weiterhin richtig heizen und vor allen Dingen mindestens zweimal am Tag gründlich lüften.
  • Dazu öffnen Sie die Fenster morgens und abends für gut zehn Minuten ganz weit, und lassen die alte Luft raus und frische Luft hinein. Lüften Sie nicht, indem Sie die Fenster über einen längeren Zeitraum kippen, denn so kühlt die Wohnung schneller aus, und beim Luftwechsel kann es zu Feuchtigkeit direkt in den Fensternischen kommen.
  • Damit Ihre Wohnung überall die gleiche Luftfeuchtigkeit und auch eine gleichmäßige Temperatur bekommen kann, sollten Sie die Zimmertüren nicht schließen, sondern immer offen lassen. So kann sich die warme Luft gleichmäßig verteilen und auch die Luftfeuchtigkeit bleibt überall gleich. Kalte Räume, die weder beheizt noch gelüftet werden, neigen schnell zur Schimmelbildung, und sind dann wesentlich feuchter, als es wirklich nötig ist.
  • Deswegen sollten Sie die Heizkörper niemals ganz abstellen, sondern wenigstens auf der kleinsten Stufe auch in wenig benutzen Zimmern durchgehend laufen lassen. Das spart Energiekosten, denn Sie müssen niemals ganz neu Aufheizen.
  • Gerade bei Personen, die an Asthma oder einer anderen Erkranung der Atemwege leiden, ist eine gute Raumluft sehr wichtig. Genügend Feuchtigkeit lindert Atembeschwerden, und regelsmäßiges Stoßlüften sorgt für Sauerstoff.

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