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Mittel gegen Spinnen? - So bleiben die Tiere im Freien

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:52
Spinnen sorgen häufig für Panik und Gänsehaut.

Obwohl Spinnen nützliche Insektenfresser sind und nervtötende Mücken und anderes Ungeziefer vernichten, werden die achtbeinigen Gesellen wohl von den wenigsten Menschen wirklich gern gesehen. Tauchen sie unerwartet in Wohnzimmerecken oder anderswo in der Wohnung auf, sorgen sie häufig für Panik und Gänsehaut. Ärgerlich ist es oft auch, wenn sie ihre Netze in Wohnräumen spinnen und sich der Staub in ihnen sammelt - das sieht nicht schön aus, wirkt ekelhaft und unsauber.

Draußen muss man die nützlichen Tierchen wohl oder übel meist ertragen, doch es gibt hilfreiche Mittel, um zu verhindern, dass Spinnen sich in der Wohnung häuslich niederlassen.

  1. Das sinnvollste und wohl hilfreichste ist hier, in den wärmeren Monaten vor allen Fenstern ein Insektengitter anzubringen. So müssen die ungebetenen Gäste draussen bleiben - wirkungsvoll nicht nur gegen Spinnen, auch Mücken, Motten und Co. kommen so nicht mehr ins Haus. Bei dieser Methode muss vor allem darauf geachtet werden, dass die Netze lückenlos am Fensterrahmen angebracht werden und keine Risse entstehen, durch die Insekten ansonsten leichtes Spiel beim Eindringen haben. Jetzt ist angstfreies Lüften ein Kinderspiel.
  2. Durch das Abdichten von Spalten zwischen Türen und Rahmen mittels Windschutzleisten oder Zugluftgummis werden auch letzte Schlupflöcher geschlossen. Im Winter spart das übrigens sogar noch Heizkosten - ein positiver Nebeneffekt!
  3. Aber auch Hausmittel können zum Einsatz kommen: So soll der Duft von Lavendel eine abschreckende Wirkung auf die achtbeinigen Genossen haben. 
  4. Wer eine Katze oder freilaufende Reptilien wie Geckos hält, dürfte selten auf Insekten in seiner Wohnung treffen. 
  5. Insektensprays können natürlich auch helfen, sind aber oft wahre Chemiebomben, können auf Dauer auch die menschlichen Atemwege angreifen und sind somit nicht wirklich empfehlenswert.
  6. Sind die Spinnen einmal in der Wohnung, sollte man sie nicht erschlagen, sondern möglichst lebend fangen - mit einem Glas, einem "Spinnengreifer", den man in vielen Bau- und Gärtenmärkten erwerben kann, oder aber mit einem Tischstaubsauger mit geringer Leistung. So kann man das doch sehr nützliche Tierchen problemlos nach draussen transportieren und es dort zurück in die Freiheit entlassen.

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