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Naturkatastrophe - Welche Dinge sollte man zu Hause haben?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:47
Immer wieder wird unsere Erde von Naturkatastrophen heimgesucht.
Ob Sturm, Hurrikan oder Erdbeben, kaum ein Kontinent kann von sich behaupten, dass er noch nicht von einer gewaltigen Katastrophe überrollt worden ist. In Deutschland sind die verheerenden Bilder des Jahrhunderthochwassers an der Elbe im Jahre 2002 noch nicht verblasst. Gerade erst wenige Stunden alt sind Bilder, die uns aus Japan erreichen. Ganze Häuser werden von der Wucht der Tsunamiwellen mitgerissen.

Was tun die Menschen im Falle einer Naturkatastrophe? Wie kann ich mich schützen und wie kann ich mich auf eine mögliche Notversorgung effektiv vorbereiten?

Eine unvorhergesehene Katastrophe bedeutet immer einen tiefen Einschnitt in jegliches soziales Leben. Von diesem Blickwinkel aus betrachtet sollte eine Notfallversorgung dahin gehend angelegt sein, das zumindest die elementaren Dinge, wie Essen und Trinken, gewährleistet sind.
Im Falle einer Naturkatastrophe hat natürlich auch die Regierung vorgesorgt. Tritt der Katastrophenfall ein, ist der Staat in der Lage für einige Tage und Wochen die Bevölkerung mit einer Grundversorgung an Lebensmitteln und Trinken zu ernähren. Doch auch privat können die Menschen vorsorgen.

Was genau zu einer Notbevorratung gehört, ist auf den Seiten des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe nachzulesen - Bitte hier klicken.

Trinkwasser und unverderbliche Lebensmittel

  1. Wichtigstes Augenmerk sollte bei einer Grundausstattung für den Notfall auf unverderblichen und lang haltenden Lebensmitteln liegen. 
  2. Am besten ausgerüstet ist man, wenn ein Vorrat an Konserven und schwer verderblichen Lebensmitteln, angelegt wird. 
  3. Hier eignen sich Reis, getrocknete Erbsen und Linsen sowie Hartweizennudeln und Trockenmilch. 
  4. Ebenfalls gut für eine Bevorratung geeignet sind konserviertes Brot und Fertiggerichte.
  5. Eine Versorgung mit Getränken ist sehr wichtig, für den Fall, dass die Versorgung mit Trinkwasser nicht mehr gewährleistet ist.


Medikamente

  1. Bricht eine Naturkatastrophe herein, so ist der Weg zum Arzt oder in das Krankenhaus abgeschnitten. 
  2. Für den Fall das jemand in der Familie oder der näheren Umgebung erkrankt oder sich verletzt, ist eine Versorgung mit Medikamenten nicht immer zu vermeiden. 
  3. Es lohnt sich also, das einige schmerzstillende Medikamente, Verbandsmaterial und kühlende Salben und eventuell auch Jodtabletten im Notfallkoffer vorhanden sind.


Batterien, Taschenlampen

  1. Nicht nur die Trinkwasserversorgung bricht bei Katastrophen zusammen, sondern auch der Strom. 
  2. Wichtiges Utensil in der Notfallbevorratung sind Batterien für Taschenlampen und Transistorradios. 
  3. Ebenso wenig sollten Kerzen und Feuerzeuge beziehungsweise Streichhölzer nicht fehlen.


Kopien wichtiger Dokumente

  1. Oft vergessen und doch fast unerlässlich ist es, Kopien sämtlicher wichtiger Dokumente, wie Geburtsurkunden, Besitzanzeigen, Ausweisdokumente und Ähnliches, in den Notfallkoffer zu packen.


Wohin mit dem Notfallkoffer?

  1. Lagern Sie die Lebensmittel für den Katastrophenfall dort, wo es in ihrem Haus und ihrer Wohnung am ehesten zugänglich sein wird. 
  2. Der Notfallkoffer sollte strategisch günstig und griffbereit gelagert werden. 
  3. In der hintersten Kellerecke wird er Ihnen nicht sehr nützlich sein.

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