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Nebenkosten beim Hauskauf - Womit man rechnen muss?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:57
Welche Kosten kommen bei einem Hauskauf auf den Käufer zu, die meist unterschätzt werden

Wer ein Haus kauft, der sollte wissen, dass es mit der Kaufsumme allein nicht getan ist. Leider geht mancher Käufer etwas blauäugig mit dem Thema Hauskauf um. Vor allem junge Leute sollten sich vor einem Hauskauf umfassend informieren oder sich beraten lassen. Zu leicht kann es sonst passieren, dass sie sich mit einem Hauskauf übernehmen, vor allem dann, wenn sie kein finanzielles Polster besitzen oder der Arbeitsplatz nicht so sicher ist.

Vor allem sollte bei der Planung die Kaufsumme nicht zu niedrig angesetzt werden, sonst ist der Hauskauf gleich zum Scheitern verurteilt. Aber welche Kosten sind es, die der Käufer schon im Vorfeld beachten sollte? Das ist besonders wichtig, wenn eine Finanzierung über die Hausbank erfolgen soll.

  • Aus dieser Aufzählung sind die wichtigsten Nebenkosten bei einem finanzierten Hauskauf ersichtlich. 
  • Wie hoch die Kosten für die Finanzierung werden, hängt auch davon ab, wie viel Eigenkapital aufgebracht werden kann. 
  • Vor allem lohnen sich Vergleiche und Beratungen, bevor es zum Kauf geht.

Welche Daten braucht man, um bei der Hausbank eine Finanzierung zu bekommen?

  • - Kosten für den Makler
  • - Kosten für den Notar und das Grundbuchamt 
  • - Kosten für einen Gutachter, wenn ein Gutachten erforderlich werden sollte
  • - Kosten für die Grunderwerbsteuer (3,5-5 % je Bundesland und der Bemessungsgrundlage)
  • - Kosten für notwendige Reparaturen/Befestigungsarbeiten u.ä.
  • - Kosten für anfallenden Zinsen und Gebühren aus der Bankfinanzierung

 

  • Die Nebenkosten können auch noch dadurch beeinflusst werden, dass man bei dem Notar Preis und Leistung der Notarkosten vergleicht und gegebenenfalls einen anderen Notar beauftragt. Dasselbe gilt auch für die Gutachterkosten. Was sich allerdings als Risikofaktor abzeichnet ist der Kostenfaktor für Bau- und Reparaturleistungen. Hier sollte man besonders vorsichtig sein, wenn der Bau- oder Reparaturumfang sehr groß ist. Dann sollte man lieber von dem Kauf zurücktreten und auf eine andere, bessere Gelegenheit warten.
  • Wer sich also im Vorfeld mit den gesamten Kosten beschäftigt, der ist vor bösen Überraschungen fast immer geschützt. Auf keinem Fall sollte man den Wert des Eigenkapitals unterschätzen, aber auch hier sollte man eine kleine Rücklage behalten.
  • Aber Vorsicht - keine Kreditanfragen bei verschiedenen Banken stellen, sonst gibt es Schwierigkeiten bei einer Kreditbeantragung. Aber das wäre schon wieder ein anderes Thema

  1. Kaufsumme des Hauses ermitteln
  2. Bank zwecks Finanzierung ansprechen
  3. Notar suchen und Kosten erfragen
  4. Alle anderen Kosten zusammentragen, um einen zu finanzierenden Betrag zu erhalten
  5. Banklkonditionen erfragen
  6. Zinshöhen, Laufzeiten und die anfallenden Gebühren vergleichen
  7. Kreditbedingungen anderer Banken miteinander vergleichen
  8. die beste Bank zwecks Finanzierung ansprechen
  9. Ist die Finanzierung geklärt, dann kann der Kauf erfolgen

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